Meinung

Impfbereitschaft in Haltern: Niemand ist eine Insel

Ja, das ist wieder ein Appell zum Impfen. Wenn Sie ein absoluter Impfgegner sind, kann ich Sie wahrscheinlich eh nicht überzeugen. Aber wenn Sie noch zweifeln: Bitte hören Sie mir zu.
Ein Pieks kann viele Leben retten. © Arne Pöhnert

Auch in Haltern gehen die Impfzahlen dramatisch zurück, da ist die Seestadt keine Ausnahme gegenüber anderen Städten in Deutschland.

Ich verstehe das nicht. Im letzten Jahr, als wir unser Leben, privat und öffentlich, auf ein Minimum zurückfahren mussten, ohne zu wissen, wann es ein Ende hat, viele Tote zu beklagen hatten, lagen all unsere Hoffnungen auf der Entwicklung eines Impfstoffes. Erinnern Sie sich?

Und nun? Er ist da, sogar in mehrfacher Ausfertigung. Und er wird auf einmal nicht mehr nachgefragt. Dabei, das betonen auch die Halterner Ärzte immer wieder, sind schwere Impfreaktionen in der Mehrzahl bisher ausgeblieben. Und das Risiko, ohne Impfung schwer an Corona zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher als das, schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung zu erleiden.

Und es geht hier nicht nur um Sie: Sondern auch um die Menschen, die Ihnen wichtig sind. Niemand ist eine Insel, wir alle haben Familie und Freunde, deren Gesundheit uns am Herzen liegt. Wenn Sie Zweifel haben: Bitte fragen Sie den Arzt oder die Ärztin ihres Vertrauens – nicht das Internet. Sie werden sich sicherlich Zeit nehmen, um alle ihre Fragen zu beantworten. Und vielleicht lassen Sie sich überzeugen. Mit guten Argumenten. Wir wollen alle wieder zurück in die Normalität. Das geht aber nur gemeinsam. Danke, dass Sie mir zugehört haben.

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