In der Kahrstege halten Bewohner über ein Tablet Kontakt zu Angehören

Seniorenzentrum Kahrstege

Auch im Seniorenzentrum Kahrstege wird wegen des Besuchsverbots während der Coronakrise auf digitale Technik gesetzt, um den Kontakt zwischen Bewohnern und Angehörigen zu ermöglichen.

Haltern

04.04.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bewohnerin Roswita Türk (rechts) bekommt von Pflegerin Samira Sehnert den Umgang mit einem Tablet gezeigt, um mit Ihren Angehörigen per Videochat zu sprechen.

Bewohnerin Roswita Türk (rechts) bekommt von Pflegerin Samira Sehnert den Umgang mit einem Tablet gezeigt, um mit Ihren Angehörigen per Videochat zu sprechen. © Arne Pöhnert

Im Seniorenzentrum Kahrstege in Haltern können Angehörige den Bewohnern zumindest virtuell zuwinken und das Neueste erzählen. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) als Träger hat für seine Pflegeeinrichtungen mehrere Tablets angeschafft, die nun allen Senioren dort zur Verfügung stehen.

„Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Angehörige und Freunde, ist das Besuchsverbot eine Belastung. Alle verstehen natürlich, dass es zum Schutz der Seniorinnen und Senioren derzeit wichtig ist, persönliche Kontakte zu reduzieren. Trotzdem haben wir sofort nach Wegen gesucht, möglichst viel persönlichen Austausch zu ermöglichen“, sagt ASB-Geschäftsführer Andreas Reifschneider.

Die Kahrstege ist mit W-Lan ausgestattet

Da die ASB Pflegeeinrichtungen schon lange mit W-Lan ausgestattet sind, konnten schnell die technischen Voraussetzungen für Kontakte per Videoanruf geschaffen werden. Mitarbeiter aus der Betreuung oder dem Sozialtherapeutischen Dienst erklären den Umgang mit dem Tablet und stellen die Verbindung zu Kindern oder Enkeln her.

„Der Kontakt per Videotelefonie ist deutlich intensiver als das reine Gespräch am Telefon. Wir sind uns sicher, dass sich diese Kontakte auch sehr positiv auf das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner auswirken werden“, erklärt ASB-Geschäftsführer Tobias Ahrens.

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