Inflation

Inflation: Halterner müssen tiefer ins Portemonnaie greifen

Inflation, Lieferengpässe sowie steigende Transport- und Personalkosten machen den Verbrauchern das Leben schwer. Auch die Halterner müssen tiefer ins Portemonnaie greifen. Einige Beispiele.
Vieles ist bereits teurer geworden, höhere Preise für Brötchen, Brot und Backwaren indes wurden jetzt in Haltern angekündigt. © dpa

In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens müssen Verbraucher auch in Haltern derzeit mit Preissteigerungen zurechtkommen. Wir haben einige Beispiele gesammelt.

Steigende Rohstoff-Preise sind ein Grund für die Verteuerung von Lebensmitteln. Unser „tägliches Brot“ und Brötchen werden bald mehr kosten. Auch in Haltern sind Kunden betroffen.

Hygiene-Auflagen, Personalmangel und Umsatzausfälle, aber besonders die allgemeine Preisentwicklung zwingen viele Restaurantbetreiber zu Preiserhöhungen. Das sagen die Haltern Gastronomen.

Tanken für zehn Euro und kein Schokoriegel: Wir haben uns umgehört, wie Tankstellen-Kunden in Haltern mit den hohen Spritpreisen umgehen. Tankstellen-Mitarbeiter erleben dabei einiges.

Auch die Gas- und Strompreise schnellen derzeit im Großhandel in die Höhe. Müssen Kunden der Stadtwerke Haltern Versorgungsengpässe oder Preiserhöhungen befürchten? Der Energieversorger kann derzeit noch beruhigen. Preissteigerungen haben die Kunden aktuell noch nicht zu befürchten.

Auch die Lage am Öl- und vor allem am Gasmarkt bleibt angespannt und die Preise erreichen fast täglich neue Langzeithochs. Das spüren auch die Gaskunden. Auch auf dem Heizölmarkt hat die aktuell hohe Nachfrage deutliche Auswirkungen. „Der Preis kennt im Augenblick nur eine Richtung“, sagt Günter Hessing, Geschäftsführer der Raiffeisenwarengenossenschaft Haltern. „Und die zeigt steil in den Himmel.“

Aus Tagen werden Monate: Viele Einzelhändler in Haltern bekommen extreme Lieferverzögerungen zu spüren. Es dauert nicht nur länger – sondern geht auch aufs Portemonnaie.

Halterner Landwirte können keinen Dünger für ihre Felder ordern. Die Düngemittel-Industrie hat die Produktion heruntergefahren oder teilweise eingestellt. Grund sind die steigenden Energiepreise. Ammoniak ist für die Düngemittelproduktion erforderlich. Wichtiger Bestandteil ist Erdgas. Und da dort der Preis extrem in die Höhe schnellt, rechnet sich die Düngemittelproduktion für viele Unternehmen nicht mehr.

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