«Jazzica» macht Zeitreise

Klassik-Festival

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Haltern Jazzica ist eine Jazzcombo mit starken musikalischen Einflüssen aus Mainstream und Cool-Jazz-Schulen der 50-er und 60-er Jahre. Der rote Faden, der sich durch ihr Repertoire zieht, ist die Vorliebe für schöne, einprägsame Melodien sowie transparente Improvisationen und Arrangements. Am Dienstag, 29. Mai, ist die Combo ab 19.30 Uhr im Römermuseum zu hören. Die Jazzica-Musiker sind keineswegs sture Puristen und kurzen Ausflügen in Dixieland-, Swing-, Bebop- oder Bossa-nova-Klangwelten gegenüber nicht abgeneigt. Trotz Stilvielfalt bleibt Jazzica ihrem eigenen Sound treu, das heißt schlicht, geradeaus und melodisch. Die Band hatte, wie so oft im Jazz, in der Vergangenheit verschiedene Besetzungen und verschiedene Namen. Verantwortlich für die Auftrittstermine ist in erster Linie der Klarinettist Norbert Muesch, Bandmitglied seit 1999. Der ehemalige Soloposaunist der Philharmonia Hungarica, Michael Meldrum, kam 2003 hinzu. Wesentlich jünger sind die Musiker Mathias Biermann, Gitarre (Jazz-Student an der Hochschule für Musik in Utrecht), Lukas Hebing, Tenorsaxophon, Max Wilkat, Bass, und Eike Ernst, Schlagzeug. Das Programm im Rahmen des Klassik-Festivals Ruhr trägt den Titel «Eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Jazzgeschichte». Der Jazz hatte seinen Anfang im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und hat sich seitdem immer weiter entwickelt. Die musikalische Zeitreise endet in den 60-er Jahren, alles andere würde den Rahmen eines Konzertprogramms sprengen. Die Musiker wollen das Publikum nicht mit einer Lektion in Musikgeschichte strapazieren, sondern unterhalten. Karten zum Preis von 14,20 Euro gibt es unter Tel. (02365) 5 03 55 00.

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