Katharina-von-Bora-Schule: Mensa zieht vom Keller in luftigen Neubau

hzOGS-Erweiterung

Die Stadt erweitert die OGS-Räume an der Katharina-von-Bora- und an der Marienschule. Wir haben uns nach dem Stand der Bauarbeiten erkundigt.

Haltern

, 22.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Nachfrage nach Plätzen in den Offenen Ganztagsgrundschule der Stadt steigt nach wie vor. Um für Entlastung zu sorgen, sind Erweiterungen an der Katharina-von-Bora- und der Marienschule in der Stadt sowie an den Schulen in Sythen und Flaesheim vom Rat beschlossen.

Entsprechende Bauarbeiten an den beiden Schulen in der Stadt sind schon sehr weit gediehen. Die gute Nachricht ist, dass mit dem Abschluss schon vor dem Ablauf des Zeitplans zu rechnen ist. Andreas Uphues und Marc Borgers von der Stadt Haltern informierten auf Nachfrage darüber, dass beide Bauten mit dem neuen Schuljahr in Betrieb gehen sollen. Die Erweiterungen in den beiden Ortsteilen befinden sich noch im Planungsstadium.

Die neue Mensa soll nicht nur zum Essen genutzt werden

Die Schüler der Katharina-von-Bora-Schule, die ihre Mahlzeiten bisher in einem Kellerraum eingenommen haben, dürfen sich auf eine helle, geräumige Mensa freuen. Der zentrale Essraum mit über 110 Quadratmetern soll auch für den weiteren Aufenthalt der Kinder in der OGS oder verschiedene Veranstaltungen genutzt werden.

Noch steht ein Baugerüst am Mensa-Neubau der Katharina-von-Bora-Schule. Im neuen Schuljahr soll das Gebäude für den Betrieb zur Verfügung stehen.

Noch steht ein Baugerüst am Mensa-Neubau der Katharina-von-Bora-Schule. Im neuen Schuljahr soll das Gebäude für den Betrieb zur Verfügung stehen. © Silvia Wiethoff

Durch Neubauten

Schulen können jeweils rund 50 weitere Kinder aufnehmen

In der OGS an der Katharina-von-Bora-Schule werden aktuell 154 Schüler betreut. Zurzeit gibt es dort laut Stadt keine Warteliste. In der Marienschule nehmen aktuell 95 Kinder an der OGS teil. Es wird eine Warteliste mit momentan circa 10 bis 12 Schülern geführt. Durch die Umbaumaßnahmen werden die Aufnahmekapazitäten für OGS-Teilnehmer sowohl an der Katharina-von-Bora- als auch an der Marienschule um jeweils circa 50 weitere Teilnehmer erhöht.

Der Neubau zwischen Turnhalle und Bolzplatz kostet rund 853.000 Euro und wird von der Stadt zu 90 Prozent über Fördermittel des Landes finanziert. Große Fensterflächen lassen viel Licht ins Gebäude, als Sonnenschutz werden Außenjalousien (Raffstores) und ein Vordach angebracht. Letzteres dient in Verbindung mit senkrechten Wandscheiben auch als Regenschutz. Geheizt wird über eine Luft-Wärme-Pumpe, wie bei fast allen städtischen Neubauten.

In zwei Details reicht die Ausführung von der Ausschreibung ab. Statt Kunststoff-Fenstern wurden Fenster aus Holz (innen) und Aluminium (außen) eingesetzt, statt Putz wurde Klinker verwendet. Beide Änderungen haben der Stadt keine höheren Kosten beschert.

Die Marienschule wird durch zwei Klassenräume erweitert.

Die Marienschule wird durch zwei Klassenräume erweitert. © Silvia Wiethoff

Die Marienschule wird durch Klassenzimmer erweitert

An der Marienschule ist ein Anbau mit zwei Klassenzimmern (je 72 Quadratmeter) und einem Differenzierungsraum (15 Quadratmeter) entstanden. Auch hier nutzt die Stadt Fördermittel des Landes, um die Ausgaben von rund 641.000 Euro zu 90 Prozent zu finanzieren. Die Fußbodenheizung ist schon in Betrieb, um den Neubau zu trocknen.

Blick in den neuen Differenzierungsraum an der Marienschule

Blick in den neuen Differenzierungsraum an der Marienschule © Silvia Wiethoff

Das Gebäude passt sich an den Bestand an und ist über einen Flur an den Verwaltungstrakt angebunden. Hier erweitert die Stadt die bestehende Gas-Brennwert-Heizung durch einen zusätzlichen Kessel.

Der Anbau soll mit seinen Möglichkeiten auch die Beschulung von Kindern mit Förderbedarf erleichtern. Andreas Uphues hat gerade die Ausschreibung für die Umgestaltung der Außenanlagen herausgegeben. Unter anderem müssen Parkplätze versetzt und eine Rigole für die Regenwasserentwässerung angelegt werden.

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