Pfarrei St. Sixtus

Katholische Kirche Halterns startet wieder mit Präsenzgottesdiensten

Die Kirchen der Pfarrei St. Sixtus sind täglich geöffnet. Doch seit Mitte Dezember fanden dort – mit der Ausnahme von Beerdigungen – keine Gottesdienste statt. Das ändert sich nun wieder.
In den katholischen Kirchen finden ab dem Wochenende wieder Präsenz-Gottesdienste statt. © Mark Besten

Mit dem ersten Sonntag der Fastenzeit wird die katholische Pfarrei St. Sixtus wieder mit dem regulären Gottesdienstprogramm starten. Dazu sagt Pfarrer Michael Ostholthoff: „Die Verantwortlichen der Pfarrei haben sich diesen Schritt nicht leicht gemacht und die wechselhafte Entwicklung der vergangenen Wochen hier in Haltern genau beobachtet.“

Evangelische Gemeinde

Die Seelsorger der evangelischen Kirchengemeinde beraten am Freitagabend (19. Februar) über die Rückkehr zu Präsenzgottesdiensten. Aller Voraussicht nach ist damit an diesem Sonntag noch nicht zu rechnen.

Das Seelsorgeteam habe lernen müssen, seine Entscheidungen angesichts einer nur schwer vorherzusehenden Lage zu treffen und bei Bedarf auch kurzfristig zu revidieren. „Das wird auch in absehbarer Zukunft so bleiben“, erläutert Ostholthoff und ist überzeugt: „Mit Blick auf die aktuelle Situation in unserer Stadt können wir diesen Schritt aber nun gut verantworten, ebenso dank des strengen Hygienekonzeptes, das für die Gottesdienste gilt.“

Gottesdienste mit Abstand und medizinischen Masken

Wie schon in den Präsenzgottesdiensten vor dem zweiten Lockdown wird auf die Wahrung der Sicherheitsabstände geachtet und auf den Gemeindegesang verzichtet. Die Nachverfolgbarkeit wird durch die Erfassung der Kontaktdaten sichergestellt. Zudem müssen Kirchenbesucher nun während des gesamten Gottesdienstes medizinische Masken tragen.

Besondere Regelungen gelten auch für das Zeichen, mit dem die Kirche die Fastenzeit beginnt: Das Aschekreuz wird in den Gottesdiensten des kommenden Wochenendes in kontaktloser Form gespendet.

Zwei Grundsätze sind für Ostholthoff bei alledem leitend: „Zum einen muss Kirche als gesellschaftlicher Akteur verantwortungsvoll auf das Pandemiegeschehen reagieren. Zum anderen wollen wir in vielfältiger Weise für die Menschen da sein, die besonders in dieser Zeit in unseren Gottesdiensten, aber auch in unseren anderen Angeboten ein wichtige Kraftquelle finden.“ Die Zeiten können auf der Internetseite von St. Sixtus eingesehen werden.

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