Die Feuerwehr rückte zu einer Tierrettung an der Recklinghäuser Straße aus. © Guido Bludau
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Katze im Baum: Feuerwehr Haltern in ungewöhnlicher Mission unterwegs

Statt als Brandlöscher oder Unfallhelfer war die Feuerwehr Haltern am Donnerstag einmal in einer anderen Mission unterwegs: Ein Kätzchen hatte sich auf einen Baum geflüchtet und brauchte Hilfe.

Besorgte Anwohner hatten am Donnerstagmittag (10. Juni) die Feuerwehr Haltern alarmiert und zur Recklinghäuser Straße gerufen. Ein Kätzchen saß schon seit mehreren Stunden verängstigt und laut miauend auf einem Baum in Höhe der Hausnummer 35.

„Die Katze hört auf dem Namen Amy und traut sich von alleine nicht mehr runter, da haben wir uns dann an die Feuerwehr gewandt“, berichtete der Anwohner. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Haltern rückten mit ihrer Drehleiter an und konnten so in die Krone des Baumes vordringen.

Der Feuerwehrmann konnte das Kätzchen aus dem Baum retten. Gemeinsam ging es dann wieder Richtung Boden.
Der Feuerwehrmann konnte das Kätzchen aus dem Baum retten. Gemeinsam ging es dann wieder Richtung Boden. © Guido Bludau © Guido Bludau

Mit einem beherzten Griff konnte ein Feuerwehrmann die Katze dann aus dem Korb der Drehleiter heraus mit beiden Händen packen und sicher festhalten. Gemeinsam ging es dann im Korb wieder in Richtung sicheren Boden. Hier wurde die Katze nach Rücksprache mit den Besitzern dann wieder frei gelassen.

Nach der Rettung ergreift die Katze schnell die Flucht.
Nach der Rettung hatte die Katze schnell die Flucht ergriffen. © Guido Bludau © Guido Bludau

Mit einem letzten Miau und ohne sich umzudrehen, rannte die dreijährige Katze dann in Richtung Zuhause. Die glücklichen Anwohner bedankten sich bei den Kameraden der Feuerwehr für den erfolgreichen Einsatz mit Happy End.

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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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