In Haltern gab es bislang offiziell einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
In Haltern gab es bislang offiziell einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. © picture alliance/dpa/AP
Coronavirus

Kein Abschied am offenen Sarg bei Corona: Schwere Zeiten für Trauernde

Im Laufe der Corona-Pandemie haben sich auch in Haltern die Rahmenbedingungen für Bestattungen verändert. Bestatter und Hinterbliebene stellt das Virus mitunter vor große Herausforderungen.

Laut Bestattungsgesetz (BestG NRW) sollen Verstorbene innerhalb von zehn Tagen bestattet werden, wenn es sich um eine Erdbestattung handelt. „Aber das ist im Moment mitunter schon schwierig“, sagt Bestatter Stefan Gazza vom Bestattungshaus Richter. „Nehmen wir mal an, eine Familie muss einen lieben Angehörigen beerdigen und ist wegen des Coronavirus selber in Quarantäne – da stehen die Angehörigen schon vor der Überlegung, ob sie eine Erd- oder Feuerbestattung wählen. Denn bei einer Erdbestattung besteht die Möglichkeit, dass sie selber nicht rechtzeitig aus der Quarantäne entlassen werden und somit nicht an der Beisetzung teilnehmen können.“ Das ist laut Gazza nur ein Beispiel, wie die Corona-Krise seinen beruflichen Alltag beeinflusse und eben auch verändere.

Strenge Regeln gemäß dem Infektionsschutzgesetz

Trauerfeiern in Haltern auf 10 Personen begrenzt

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Redaktion Haltern
1982 in Haltern geboren. Nach Stationen beim NRW-Lokalfunk, beim Regionalfernsehen und bei der BILD-Zeitung Westfalen 2010 das Studium im Bereich Journalismus & PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erfolgreich beendet. Sportlich eher schwarz-gelb als blau-weiß orientiert. Waschechter Lokalpatriot und leidenschaftlicher Angler. Motto: Eine demokratische Öffentlichkeit braucht guten Journalismus.
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