Kinderporno-Verdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bekannte aus Hamburg

Ermittlungen

Die Ermittlungen in einem Fall von möglicher Verbreitung kinderpornografischer Fotos beschäftigt nicht nur in Haltern seit Monaten die Menschen. Nun gibt es neue Entwicklungen.

Haltern

, 06.11.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinderporno-Verdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bekannte aus Hamburg

Das Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg © picture alliance / dpa

„Es wird ermittelt wegen Besitz, Sich-Verschaffen und Weitergabe kinderpornografischer Schriften“, teilt die Hamburger Staatsanwältin Liddy Oechtering auf Anfrage mit. Laut Focus Online - das Medium hatte zuerst über die neuesten Anschuldigungen berichtet - soll die Hamburgerin Fotos über WhatsApp an eine Freundin und die Bild-Zeitung weitergegeben haben. An wen die Hamburgerin die Fotos verbreitet haben soll, dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft Hamburg am Montag allerdings nicht weiter äußern.

Auch dazu, wie genau die Staatsanwaltschaft nun vorgeht, wollte Liddy Oechtering mit Blick auf eine mögliche Gefährdung der laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben machen.

Kein Auftrag von der Staatsanwaltschaft

Laut Focus Online habe die Frau „aus eigenem Antrieb den Lockvogel“ gegeben, „um genügend Beweise für die Strafverfolgung zu sammeln“. Das konnte die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht bestätigen und verneinte einen solchen möglichen Auftrag der Staatsanwaltschaft an die Frau.

Im Falle einer Verurteilung drohen der Frau eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren. „Wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden, kann derzeit nicht prognostiziert werden“, so Liddy Oechtering von der Staatsanwaltschaft Hamburg.

Weitere Angaben zu der Hamburgerin machte die Staatsanwaltschaft mit Blick auf den Persönlichkeitsschutz nicht.

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