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Ehemaliger Sprengstoff-Schuppen in Sythen geht am Samstag in Flammen auf

hzKontrollierter Brand

Ein Feuer wird am kommenden Samstag einen ehemaligen Sprengstoff-Schuppen in Sythen zerstören. Der Kreis Recklinghausen macht auf mögliche Rauchentwicklungen aufmerksam.

Sythen

, 09.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung sind nach Angaben des Kreises Recklinghausen nicht zu befürchten, wenn am kommenden Samstag (13. April) unter kontrollierten Bedingungen ein ehemaliger Sprengstoff-Schuppen in Sythen-Lehmbraken in Brand gesetzt wird. Auf dem dortigen ehemaligen Wasag-Gelände soll der Holzschuppen gezielt abgebrannt werden. Gutachter bewachen die Maßnahme, die im Rahmen des Rückbaus der Werksanlagen der früheren Sprengstofffabrik durchgeführt wird, erklärte Svenja Küchmeister am Montag auf Anfrage. Die Sprecherin des Kreises Recklinghausen macht in diesem Zusammenhang auf eine mögliche Rauchentwicklung aufmerksam, die über das Gelände hinaus sichtbar sein könnte. Küchmeister betont: „Die Feuerwehr ist informiert.“

Brandsicherheitswache durch die Feuerwehr

Einsatzkräfte der Feuerwehr Haltern sind natürlich am Samstag auch vor Ort. Man übernehme die Brandsicherheitswache, sagte Werner Schulte. Von dem Feuer solle schließlich keine Gefahr für Flora, Fauna und Menschen ausgehen, meinte der Leiter der Feuer- und Rettungswache. Für den Notfall also steht die Feuerwehr von Beginn der Maßnahme an bereit.

In dem alten Holzschuppen waren früher einmal Sprengstoffe gelagert worden. In absehbarer Zeit soll noch ein weiterer Schuppen, der in ähnlicher Weise genutzt wurde, kontrolliert abgebrannt werden, war von der Kreis-Sprecherin zu erfahren. Die Brand-Methode werde einem Abriss vorgezogen, weil sie die einfachste und schnellste Lösung sei.

Kreis ist Besitzer des Geländes

Zuletzt hatte die Maxam Deutschland GmbH mit Muttersitz in Spanien, einer der größten Sprengstoffhersteller weltweit, das Sythener Werk geführt. Ende 2018 wurde die von der Wasag (Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG) gegründete Anlage geschlossen. Der 109 Hektar große Produktionsstandort muss nun nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz stillgelegt werden. Die Sythengrund Wasagchemie Grundstücksverwertungsgesellschaft Haltern mbH begleitet diesen Prozess.

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