Kreis verhängt einen Besucherstopp in Krankenhäusern – mit Ausnahmen

Coronavirus

Zum Schutz von Patienten, Besuchern sowie Mitarbeitern hat der Kreis Recklinghausen eine einheitliche Besucherregel in allen Krankenhäusern im Kreis erlassen - auch im Halterner Sixtus-Hospital.

Haltern

13.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf den Fluren des St. Sixtus-Hospitals bleibt es, was mögliche Besucher betrifft, leer.

Auf den Fluren des St. Sixtus-Hospitals bleibt es, was mögliche Besucher betrifft, leer. © Kevin Kindel

Der Kreis Recklinghausen hat aufgrund der veränderten Pandemie-Lage die Besucherregeln in allen Krankenhäusern im Kreis vereinheitlicht. Im KKRN-Klinikverbund, zu dem auch das Halterner St. Sixtus-Hospital gehört, gibt es nun einen Besucherstopp – mit Ausnahmen.

Besuche sind laut des neuen Maßnahmenkatalogs bis zum 31. Oktober verboten, solange die 7-Tages-Inzidenz von 35 kreisweit überschritten wird. „Diese Maßnahme dient dem Schutz von Patienten, Besuchern sowie Mitarbeitern und soll die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eindämmen“, schreibt das Katholische Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) in einer Pressemitteilung.

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Das KKRN weist zudem darauf hin, dass bei einem Besuch unter den genannten Bedingungen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Ein Besucher, der Symptome einer Coronavirus-Infektion aufweist, darf die Krankenhäuser nicht betreten. Für den Besuch darf vom Patienten ein einziger Besucher benannt werden. Im Ausnahmefall darf ein zweiter Besucher als Vertretung benannt werden. Die Besuchszeiten von 15 bis 20 Uhr bleiben bestehen.

Das sind die Ausnahmen

Ausnahmen für diese Regel gibt es allerdings auch:

  • Patienten, die Patienten, die länger als fünf Tage stationär behandelt werden, können maximal einen Besucher alle fünf Tage für höchstens 30 Minuten empfangen.
  • Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, können maximal einen Besucher an jedem zweiten Tag für höchstens 30 Minuten empfangen.
  • Kinder, die stationär behandelt werden, können einmal täglich Besuch durch ihre Eltern erhalten.
  • Sterbende Patienten können uneingeschränkt besucht werden.
  • Patienten, die unter Betreuung stehen, können für die erforderliche Klärung von rechtlichen und medizinischen Fragen Besuch empfangen.
  • Patienten können zur Mitteilung schwieriger Diagnosen Besuch erhalten.
  • Werdende Väter können während der Geburt ihres Kindes anwesend sein und in den folgenden Tagen die Mutter und ihr Neugeborenes besuchen.
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