Endlich kürzere Öffnungszeiten! Das ist nicht nur in der Energiekrise die Lösung

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Kürzere Öffnungszeiten könnten im Einzelhandel viele Probleme lösen.
Kürzere Öffnungszeiten könnten im Einzelhandel viele Probleme lösen. © picture alliance / dpa
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In NRW ist das mit den Ladenöffnungszeiten ganz einfach geregelt: Geschäfte dürfen von montags bis samstags rund um die Uhr öffnen. Aber nur weil das erlaubt ist, ist es noch lange keine gute Idee.

Denn es gibt gute Argumente dagegen. Die Strom-Ersparnis durch weniger Beleuchtung ist nur eines davon. Kürzere Öffnungszeiten könnten ein viel größeres Problem des Einzelhandels lösen.

Denn dadurch wird der Job attraktiver. Wer möchte schon um 22 Uhr noch in einem fast leeren Supermarkt an der Kasse sitzen, um die paar Kunden zu bedienen, die am Ende doch nur ein paar Kleinigkeiten kaufen.

Es gibt Alternativen zum späten Einkaufen

Mehr Umsatz werden die Supermärkte mit längeren Öffnungszeiten wohl eher nicht machen. Schließlich wird niemand mehr essen und trinken, nur weil er auch spät abends einkaufen kann.

Sicher gibt es Berufsgruppen, die bis in den späten Abend hinein arbeiten. Doch diese fangen zum einen häufig auch später an und könnten vormittags einkaufen. Zum anderen ist Haltern eine Kleinstadt, in der vermutlich jeder Nachbar im Notfall mit Eiern, Toilettenpapier oder einer Konservendose aushelfen könnte.

Hinzu kommen Lieferdienste, die regionale Lebensmittel auch in Haltern völlig unabhängig von Öffnungszeiten bis an die Haustür liefern. Wer braucht da noch Supermärkte, die nach 20 Uhr geöffnet sind?

Redakteurin Nora Varga vertritt eine ganz andere Meinung. Sie ist für lange Öffnungszeiten in den Supermärkten. Ihre Argumente lesen Sie in ihrem Kommentar.

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