Am Stand aus dem Iran gab es neben pikanten und süßen Köstlichkeiten auch Tee aus dem Samowar. © Antje Bücker
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Landestypische Gerichte, Musik und Tanz beim Sommerfest der Kulturen

Menschen aus aller Welt trafen sich im Garten des Paul Gerhardt-Hauses in Haltern, um ein gemeinsames Fest zu feiern.

Bunt und abwechslungsreich ging es am Sonntagnachmittag an den zahlreichen Kaffee- und Teetafeln der Begegnung zu. Der Halterner Asylkreis veranstaltet das Sommerfest der Kulturen im Rahmen der interkulturellen Woche seit vielen Jahren. Am Eingang wurden die Gäste entsprechend der 3G-Regeln kontrolliert.

Gastfreundschaft leben und erleben

Landestypische Gerichte an Speisetafeln aus Eritrea, Äthiopien, Irland, dem Iran, Syrien, Afghanistan, Indien, Pakistan und viele mehr wurden angeboten. Frauen und Männer hatten die Leckereien ihrer Herkunftsländer zubereitet und mit viel Liebe zum Detail dargeboten.

Zur Begrüßung der zahlreich erschienenen Besucher sprach David Schütz vom Caritasverband einleitende Worte: „An jeder Tafel gibt es außer den Speisen auch etwas zu trinken. Mit einem Getränk anzustoßen ist guter Brauch, wenn man Gäste hat. Bei unseren ausländischen Mitbürgern werden wir immer mit großer Gastfreundlichkeit empfangen. Das möchten wir hier zurückgeben und fortsetzen.“

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Interkulturelles Fest in Haltern

Neben dem Halterner Asylkreis, den Kirchengemeinden, Heimatvereinen und Kindergärten trugen Geflüchtete zum bunten Programm und zum Gelingen des Tages bei. Die Kinder der Kita Conzeallee sangen afrikanische Lieder, die sie zuvor mit ihren Erzieherinnen einstudiert hatten. Zu einem gemeinsamen Tanz unter dem Motto „Ich bin ich“ luden im Anschluss die Kinder des Sixtus-Kindergartens ein.

Leckeres Essen und Kinderprogramm

Die jüngsten Gäste konnten sich fantasievoll schminken lassen und entlang aller Stände auf dem Platz auf eine Quiz-Rallye gehen, in dessen Verlauf es allerlei Wissenswertes und Interessantes über die verschiedenen Länder zu erfahren gab.

Die vielen verschiedenen Sprachen, die zu hören waren, Delikatessen in allen Geschmacksrichtungen und auch die Religionsvielfalt machten den Tag zu einem gelungenen, von Toleranz und positiver Neugier auf das Fremde geprägten Event. Der „Garten der Religionen“ informierte über Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Gegen 16.30 Uhr endete das Fest mit einem gemeinsamen, interreligiösen Gebet.

Über die Autorin
Journalistin und Fotografin wollte ich schon während der Schulzeit werden. Trotzdem bin ich erst nach vielen Umwegen zur Zeitung gekommen. Die Berichterstattung über die Ereignisse in der großen weiten Welt haben meinen Horizont erweitert, der Lokaljournalismus meinen Blick auf die wesentlichen Dinge vor der eigenen Haustür.
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Antje Bücker

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