Leerstände in der Innenstadt häufen sich Warum kein City-Manager für Haltern?

Am Gantepoth stehen inzwischen mehrere Geschäfte leer.
Am Gantepoth stehen inzwischen mehrere Geschäfte leer. © Jürgen Wolter
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Leerstände von Geschäften waren in der Halterner Innenstadt lange kaum ein Thema. Doch jetzt ändert sich die Lage. Vor allem am Gantepoth und zwischenzeitlich auch an der Mühlenstraße sind und waren auffällig viele Ladenlokale leer. Zwei Krisenjahre mit Corona-Pandemie, Lieferengpässen und Teuerungswelle konnten am Einzelhandel nicht spurlos vorübergehen.

Das Land NRW hat schon 2020 ein Förderprogramm aufgelegt, um gezielt langfristige Leerstände in Innenstädten zu bekämpfen. Die Stadt Castrop-Rauxel etwa hat die Mittel bekommen und gezielt eingesetzt. Zwei City-Manager kümmern sich um Neuvermietungen, Land und Stadt stellen Mittel zur Verfügung, um unter anderem per Mietnachlass neue Geschäftsansiedlungen zu fördern.

Neue Fördertöpfe des Landes

Für die Stadt Haltern passte das Programm vom Zuschnitt her nicht. Aber es soll 2023 neue Haushaltsmittel geben, kündigt das Heimatministerium des Landes an. Die Stadt will dies im Auge behalten. Gerade für Haltern mit seiner touristischen Anziehungskraft ist eine lebendige Innenstadt fundamental.

Es könnte sich also lohnen, auch mal über einen Koordinator nachzudenken, der sich die Förderung des Einzelhandels auf die Fahnen schreibt. Man darf gespannt sein, ob die Datenerhebung zum Einzelhandelskonzept, die in Kürze präsentiert werden soll, ähnliche Konzepte nahelegt.

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