Leuchtende Trecker mit tiefgründiger Botschaft Ohne Landwirte geht es in Haltern nicht!

Ein Trecker ist mit bunten Lichtern geschmückt. Dahinter fahren weitere Trecker.
Zum dritten Mal soll der Treckerumzug 2022 durch Haltern rollen. © Antje Bücker (A)
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Alle Jahre wieder – damit lässt sich schon jetzt der Treckerumzug „Ein Funken Hoffnung“ in Haltern beschreiben. Denn zum dritten Mal soll die Traktoren-Kolonne am 17. Dezember 2022 quer durch die Seestadt rollen.

Die Trecker sind aufwendig geschmückt mit bunten Lichtern und Plakaten. Sie zaubern eine weihnachtliche Stimmung auf die Straßen in Haltern. Eine Tradition in der Vorweihnachtszeit, die kaum noch wegzudenken ist.

Aber erinnern Sie sich noch an den ersten Umzug 2020? Die Route war damals ein Geheimnis. Denn vor allem corona-konform sollte die Aktion der Landwirte sein, als Nikolausmarkt und andere große Weihnachtspartys ausgefallen sind. Sie sorgten für ein Licht in der Pandemie, für einen Funken Hoffnung eben.

Beruf der Landwirte wertschätzen

Aber der Umzug hatte von Anfang an auch einen zweiten Hintergrund. Und dieser Hintergrund darf neben all der Festlichkeit und schönen Stimmung nicht in Vergessenheit geraten:

Die Landwirte in Haltern geben nicht nur Licht und Hoffnung an die Bürger. Gleichermaßen braucht die lokale Landwirtschaft diese Unterstützung auch von den Bürgern zurück. Lokale Produkte zu kaufen, ist wichtig. Und die Möglichkeiten, dies bequem in Haltern zu tun, wachsen mit Onlinediensten immer weiter.

Der Beruf der Landwirte muss wertgeschätzt werden. „Ohne Bauern geht es nicht“, wie es auf vielen der geschmückten Traktoren ganz richtig steht. Gerade in Zeiten von Lebensmittelengpässen ist der Stellenwert der lokalen Versorgung weiter gewachsen.

Beim Betrachten der leuchtenden Trecker am 17. Dezember sollten wir diese wichtige Botschaft der Landwirte nicht vergessen.

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