Lippefähre macht Winterpause Betrieb in Flaesheim endet am 14. November

Die Lippefähre Maifisch hängt am Kran.
Am 15. November holt der Lippeverband die Fähre Maifisch wieder aus dem Wasser. © Lippeverband (Archiv)
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Wenn die Tage kürzer werden, endet die Fährsaison in Haltern-Flaesheim. Am Dienstag, 15. November, nimmt der Lippeverband die vier Tonnen schwere Lippe-Fähre „Maifisch“ an den Haken. An Land stehen Wartung und Pflege des Lippe-Kreuzers an, mit dem auch in dieser Saison wieder viele Menschen per Muskelkraft von einem Lippe-Ufer zum anderen übergesetzt haben.

Die Fährsaison startete dieses Mal Mitte April. Seit Ostern konnten die Fahrgäste in Haltern per Handkurbel und mit reiner Muskelkraft den längsten Fluss in Nordrhein-Westfalen überqueren. Da nun aber die Hochwassersaison beginnt, muss der Lippeverband die „Maifisch“ und ihre beiden Schwesternfähren – die „Baldur“ in Dorsten und die „Lupia“ in Hamm – vom Wasser nehmen.

Neustart im April 2023

Wenn der Lippeverband im April 2023 die „Maifisch“ wieder zu Wasser lässt, heißt es wieder „Schiff ahoi“. Dann kurbeln sich Passagierinnen und Passagiere wieder kostenlos über die Lippe, denn der drei Meter breite Schwimmkörper wird auf diesem Wege am Drahtseil über den Fluss gezogen.

Seit 2015 kann man mit der „Maifisch“ in Flaesheim die Lippe kreuzen. Vorbild war die Fähre „Baldur“ in Dorsten. Sie war die erste Fähre des Lippeverbandes und fährt seit Mai 2005. 2013 legte die Fähre „Lupia“ in Hamm-Oberwerries zum ersten Mal ab. Der Name „Maifisch“ hat einen besonderen Bezug zur Lippe: Der selten gewordene Maifisch war vor hundert Jahren im Fluss weit verbreitet.

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