Iglu

Lockdown im Schnee: Halterner Paar baut sich im Garten ein Iglu

Wenn einem aufgrund des Lockdowns die Decke auf den Kopf fällt, kann einsetzender Schneefall zu ungewöhnlichen Ideen inspirieren. In diesem Fall entstand ein Iglu.
So sieht das fertige Iglu aus. © privat

Was machen Halterner, deren Mobilität und Freizeitmöglichkeiten durch das Coronavirus und das aktuelle Winterwetter doppelt eingeschränkt sind? Genau – das Naheliegende – sie machen es wie die Eskimos und bauen sich ein Iglu im Garten.

Drei lange Nachmittage brauchten Laura und Kevin, die Halterner Architekten des Iglus, um ihre Idee in die Tat umzusetzen. Dabei gerieten sie sogar ins Schwitzen, denn dass sie so viel Muskelkraft einsetzen mussten, hatten sie nicht erwartet. Entstanden ist ein 2,10 x 2,20 Meter großes Schneehaus, das auch in Grönland oder in Alaska stehen könnte.

Viel Arbeit für ein Haus auf Zeit
Viel Arbeit für ein Haus auf Zeit. © privat © privat

Die heutigen Inuit, so die korrekte Bezeichnung für die indigenen Volksgruppen, die im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie auf Grönland leben, kennen Iglus übrigens wohl meist nur noch aus Erzählungen. Auch sie wohnen mittlerweile in festen Häusern. Iglus werden höchstens noch als Schutzhütten erbaut.

Wenn es nicht so kalt wäre, könnte es glatt romantisch sein.
Wenn es nicht so kalt wäre, könnte es glatt romantisch sein. © privat © privat

In Deutschland sind Iglus als Touristenattraktion in Eishotels bekannt, wenn das Wetter mitspielt. In seinem Haus auf Zeit hat das junge Halterner Erbauerpaar zwei Stühle untergebracht. Die können anderweitig erst wieder genutzt werden, wenn es taut, denn durch die Türöffnung des Iglus passen sie nicht.

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