Die Schülerinnen und Schüler der Alexander Lebenstein-Realschule erarbeiten Strategien zum Klimaschutz. © Antje Bücker
Alexander-Lebenstein-Realschule

Mehr Rad fahren: Halterner Realschüler nehmen Klimawandel in den Fokus

„Schools For Future“: Die Alexander-Lebenstein-Realschule beschäftigt sich im Rahmen ihres Projekttages mit dem Klimawandel. Dabei geht es vor allem um klimafreundliches Verhalten.

Der menschengemachte Klimawandel und der Umweltschutz sind die dringenden Themen unserer Zeit. Das haben auch die Schülerinnen und Schüler der Alexander-Lebenstein-Realschule im Blick und beteiligen sich mit eigenen Ideen und Lösungsvorschlägen am Klima-Projekttag. Ein fünfköpfiges Planungsteam aus der Lehrerschaft hatte diesen organisiert.

„Wir haben die bundesweite Klima-Aktionswoche zum Anlass genommen, auch hier an unserer Schule das Thema umfassend zu beleuchten,“ erklärt Meike Otto, die an der Realschule Biologie und Französisch unterrichtet, „Nach den jüngsten Katastrophen in Deutschland, aber auch durch die verheerenden Brände in der Türkei, in Griechenland und anderswo, die unsere Schüler zum Teil auch im Sommerurlaub mitbekommen haben, ist die Dringlichkeit des Themas sehr stark ins Bewusstsein gerückt.“

Greta Thunberg geht mit gutem Beispiel voran

Greta Thunberg sei ein großes Vorbild, berichtet Zora Strübbe, die an der Schule die siebte Klasse besucht: „Greta hat schon in sehr jungen Jahren erkannt, dass wir endlich reagieren müssen und nicht mehr tatenlos zuschauen dürfen. Jeder einzelne muss etwas tun.“

Der Meinung sind auch ihre Schulkollegen. Gemeinsam mit ihren Lehrern erarbeiten sie Strategien, wie Freizeit-, Konsum-, Mobilitäts- und Ernährungsverhalten klimafreundlicher werden können. Diese Strategien setzen sie selber auch bereits um, geben sie aber auch anderen an die Hand.

So verzichten viele von ihnen auf Computerspiele in der Freizeit, denn auch die verbrauchen Strom. Der Weg zur Schule oder zu den Freunden mit dem Rad, statt sich von den Eltern mit dem Auto fahren zu lassen, ist für sie ebenso eine Selbstverständlichkeit wie der bewusste Einkauf von regional produzierten Lebensmitteln, am besten ohne Plastik oder direkt ganz unverpackt.

„Es wird höchste Zeit! Wenn wir den Kipppunkt erst einmal überschritten haben, ist es zu spät“, gibt Mitschüler Dominik Bressin zu bedenken.

Info: Die bundesweite Klima-Aktionswoche „Schools For Future“ bietet vom 20. Bis 24. September Schülern die Möglichkeit, auf altersgerechte Weise die Bedeutung der Klimakrise zu verstehen.

Über die Autorin
Journalistin und Fotografin wollte ich schon während der Schulzeit werden. Trotzdem bin ich erst nach vielen Umwegen zur Zeitung gekommen. Die Berichterstattung über die Ereignisse in der großen weiten Welt haben meinen Horizont erweitert, der Lokaljournalismus meinen Blick auf die wesentlichen Dinge vor der eigenen Haustür.
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Antje Bücker

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