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Merle Vokkert wird am 1. September neue Pfarrerin an der evangelischen Gemeinde Haltern

hzNeue Pfarrerin

Das Presbyterium hat sie einstimmig gewählt. Merle Vokkert tritt die Nachfolge von Regine Vortmann als Pfarrerin an der Erlöserkirche in Haltern an.

Haltern

, 15.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Votum im Wahlgottesdienst fiel einstimmig aus. Mit 13 von 13 möglichen Stimmen wurde Merle Vokkert vom Presbyterium der evangelische Gemeinde Haltern zur Nachfolgerin von Regine Vogtmann gewählt. Sie wird am 1. September offiziell in ihr Amt eingeführt.

Am 24. März hatte sich Merle Vokkert, bisher Pfarrerin in Altena, mit einer Probepredigt in der Erlöserkirche vorgestellt und anschließend auch Konfirmandenunterricht abgehalten. Ihre Wahl fand dann am 7. April im Nachmittagsgottesdienst statt.

„Jeder Presbyter gibt dabei öffentlich sein Votum bekannt“, berichtet Pfarrer Bastian Basse. „Nachdem die achte Ja-Stimme verlesen worden war, ging ein Raunen durch die Reihen der Gottesdienstbesucher, denn das war schon die einfache Mehrheit. Nachdem dann alle 13 Ja-Stimmen verlesen worden waren, brandete Beifall auf und viele nutzten die Gelegenheit, Merle Vokkert spontan zu gratulieren, die im Gottesdienst anwesend war“, so Basse. „Das war schon ein sehr emotionaler Moment.“

Zwei Wochen Einspruchsfrist

Bevor Merle Vokkert endgültig Pfarrerin in Haltern wird, gilt jetzt allerdings noch eine zweiwöchige Einspruchsfrist. „Das ist kirchenrechtliche Vorschrift“, so Bastian Basse. „In dieser Zeit haben alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit, eventuelle Einsprüche vorzubringen, wenn sie gegen die Amtsführung oder die Lebensführung von Pfarrerin Vokkert Einwände haben sollten. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass das der Fall sein wird.“

Diese Frist endet am 29. April. Vorgesehen ist, dass Merle Vokkert zum 1. August nach Haltern in das Pfarrhaus zieht, das bisher Regine Vogtmann bewohnt hat. Damit kehrt Merle Vokkert in ihre Geburtsstadt Haltern zurück. Ihr Vater Dr. Heinrich Vokkert war lange Pfarrer in der Seestadt. Sie studierte in Bethel, Münster, Leipzig und Bochum Theologie, absolvierte Zeiten in der Alten- und Familienpflege und trat ihr Vikariat in Dortmund-Hörde an. Anschließend arbeitete sie als Pfarrerin im Entsendungsdienst in der Gemeinde Hennen im Kirchenkreis Iserlohn, 2009 wechselte sie auf ihre erste Wahl-Pfarrstelle nach Altena, wo sie bis zuletzt Pfarrerin war.

Halterner Pfarrer freuen sich auf die Zusammenarbeit

Ihre Heimatgemeinde hat Merle Vokkert am vergangenen Sonntag über ihren Weggang aus Altena informiert. Sie gehe nicht, weil es ihr in Altena nicht mehr gefalle, hatte Merle Vokkert betont. Sie folgt vielmehr ihrem Mann, Dr. Dietmar Kehlbreier, in den Kirchenkreis Recklinghausen, der hier Vorsitzender des Diakonischen Werkes ist. Dafür äußerte das Presbyterium in Altena Verständnis, auch wenn alle dort den Weggang von Merle Vokkert bedauern.

Freude herrscht dagegen in Haltern. „Karl Henschel und ich freuen uns auf Merle Vokkert“, sagt Bastian Basse. „Sie hatte schon im Vorstellungsgespräch viele Ideen geäußert und wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit ihr.“

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