NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergab Bürgermeister Andreas Stegemann den Zuwendungsbescheid für den barrierefreien Umbau von Lippstraße, Lippmauer, Mühlenstraße sowie den Ausbau der Melkstiege. © Elisabeth Schrief
Fördermittel für Innenstadt

Ministerin Ina Scharrenbach über Haltern: „Eine Stadt mit Charakter“

Nach dem großen Platzregen zog in Haltern Sonnenschein in Form eines üppigen Geldgeschenkes auf. NRW-Ministerin Ina Scharrenbach war mit 209.000 Euro in großer Geberlaune.

Von Dülmen nach Haltern, von Haltern nach Olfen: Ina Scharrenbach (NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung) verteilte auf ihrer Sommerreise durch Nordrhein-Westfalen am Dienstag (27. Juli) in Städten des Münsterlandes Förderbescheide.

Am späten Nachmittag fuhr sie vor dem Alten Rathaus vor. Bürgermeister Andreas Stegemann und Stadtkämmerer Dirk Meussen nahmen sie vor der Tür in Empfang. Oben im Ratssaal warteten weitere lokale Politiker, um einem kurzen feierlichen Moment Applaus zu spenden.


Haltern erhält vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 209.000 Euro für den barrierefreien Umbau der Innenstadtstraße und die Umgestaltung der „Melkstiege“, dem kleinen Pättken zwischen Schüttenwall und Krankenhaus, in einen Fuß- und Radweg. Das sind Projekte im Rahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek). Insgesamt kosten sie 299.000 Euro.

Bürgermeister Andreas Stegemann bestätigte den Empfang der Zuwendung mit seiner Unterschrift. © Elisabeth Schrief © Elisabeth Schrief

Ina Scharrenbach war zuletzt bei der Einweihung des Blauen Klassenzimmers in Haltern. In der Innenstadt aber war sie noch nie. „Haltern hat Charakter und es ist mir wichtig, dass die Stadt ihre Einzigartigkeit bewahrt“, sagte sie in einem kurzen Gespräch mit der Halterner Zeitung.

Die Fraktionsvorsitzenden und Josef Hovenjürgen (MdL/M.), Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalens, waren zur Übergabe des Förderbescheids ins Alte Rathaus geladen. © Schrief © Schrief

Die Gestaltung des Zentrums empfinde sie als sehr gelungen, „was aber nicht heißt, dass es nicht noch Verbesserungspotenzial gibt.“ Wenn Politik und Verwaltung Ideen für attraktive Innenstädte hätten, dann wolle ihr Ministerium diese Ideen gern begleiten.

„Am Schreibtisch lesen sich Projekte anders“

Ihre Sommerreise nutzt sie für die Übergabe der Förderbescheide. „Ich schaue mir gern vor Ort die Situation an. Denn am Schreibtisch lesen sich Projekte immer anders“, sagte sie. Deshalb schloss sich dem kurzen Empfang im Alten Rathaus ein kleiner Rundgang durch Mühlenstraße, Lippmauer und Lippstraße an. Dabei zeigte ihr Bürgermeister Andreas Stegemann, welche Stellen von dem Zuwendungsbescheid profitieren.

Stadtkämmerer Dirk Meussen (M.) und Bürgermeister Andreas Stegemann empfingen Ministerin Scharrenbach. © Elisabeth Schrief © Elisabeth Schrief

Stegemann betonte, die Verbesserungen durch den barrierefreien Umbau sollen allen Halternern zugute kommen. Sie seien nicht in erster Linie zur Förderung des Tourismus gedacht. Außerdem hob er die gute Kommunikation mit Scharrenbachs Ministerium hervor: „Wir pflegen ein gutes Miteinander.“

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Elisabeth Schrief

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