Supermarkt

Mit Notbremse-Regelung beim Einkaufen ist mehr Abstand garantiert

Wegen der Corona-Notbremse dürfen in den kommenden Wochen deutlich weniger Menschen in die Supermärkte und Drogerien. Das ist gut so, findet unser Autor.
Den Netto an der Münsterstraße dürfen aktuell maximal 35 Besucher betreten.
Den Netto an der Münsterstraße dürfen aktuell maximal 35 Besucher betreten. © Maximilian Konrad

In den vergangenen Monaten hatte ich so manch komisches Erlebnis im Supermarkt. Jemand greift über meine Schulter ins Regal, um sich eine Packung Mehl zu nehmen. Oder: Ein anderer Kunde drängelt sich an mir vorbei, um im Kühlregal an den Käse zu kommen. Ganz schön nah – und das in diesen Zeiten, dachte ich.

Sicher tragen wir alle Masken und idealerweise benutzt man Desinfektionsspray am Eingang – aber trotzdem: Meine Mit-Einkäufer hätten auch eine Sekunde warten oder fragen können, ob ich einen Schritt zur Seite mache.

Warteschlangen dürften sich schnell auflösen

Umso besser, dass es jetzt eine Regel gibt, die nur eine feste Anzahl an Kunden in Supermarkt und Drogerien zulässt. Damit kann der Abstand der Besucher in den Läden besser eingehalten werden. Niemand muss sich mehr um zu viele Leute auf engem Raum zwischen den Regalen und Kühlabteilungen Gedanken machen.

Sicher kann es abends oder am Wochenende passieren, dass man warten muss, um einkaufen zu gehen. Aber in der Regel handelt es sich um wenige Minuten, die man vor dem Supermarkt steht. Selbst längere Schlangen dürften sich schnell auflösen, weil der Fluss an kommenden und gehenden Kunden meist fließend ist.

Ich nehme lieber eine kleine Wartezeit auf mich, als mich in diesen Zeiten mit zu vielen Menschen auf engem raum zu befinden.

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