Motocross-Fahrer kämpfen für Offroadgelände

In den Borkenbergen

Die Enduro- und Motocross-Fahrer aus Haltern und Umgebung sehen in der Öffnung des Militärsperrgebiets „Borkenberge“ eine einmalige Chance, dort in Zukunft ihrem sportlichen Hobby nachgehen zu können. Mit vereinten Kräften wollen sie nun weiter für ihr großes Ziel kämpfen.

HALTERN

, 13.01.2015, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Enduro- und Moto-Cross-Fahrer aus Haltern und Umgebung würden gern in Zukunft einen Teil des Militärübungsgeländes für ihren Sport nutzen.

Die Enduro- und Moto-Cross-Fahrer aus Haltern und Umgebung würden gern in Zukunft einen Teil des Militärübungsgeländes für ihren Sport nutzen.

Im sozialen Netzwerk Facebook haben sich Lukas Pampus und seine Mitstreiter nun mit einem offenen Brief an alle Halterner Bürger gerichtet. Darin heißt es unter anderem: „In der Vergangenheit gab es immer wieder Anhänger unseres Sports, welche leider nur auf illegalem Weg ihrer Sportart nachkommen konnten. Diese Tatsache möchten wir nicht verschleiern oder verharmlosen.“ Mit der Umsetzung des Projektes wolle man diesen Missstand verbessern. „Wir sind davon überzeugt, dass das illegale Befahren der Borkenberge nur dadurch verhindert werden kann, indem ein kleiner Teilbereich der Fläche zum Befahren legalisiert wird.“

Zudem sei man davon überzeugt, dass dieses Vorhaben langfristig einen positiven Einfluss auf die Flora und Fauna des gesamten Landschaftsgebiets Borkenberge hat. „Schwere Panzer der britischen Armee haben das Landschaftsgebiet Borkenberge über Jahre befahren. Wenn man sich mit diesem Sachverhalt auseinandersetzt, kann man viele Beispiele finden, welche die ökologische Verträglichkeit von strukturiertem und geregeltem Offroadsport beweisen“, heißt es in dem Brief. Und weiter: „Wir freuen uns sehr über eine sachliche Diskussion zu unserem Vorhaben.“

Einen Geländeabschnitt haben die Fahrer schon ins Auge gefasst: das sogenannte „Southfork-Gelände“. „Es ist von der Sythener Seite erreichbar, eine ausgebaute Zugangsstraße gibt es schon. Es besteht aus offenem Sandgelände und einigen angrenzenden Waldabschnitten. Da es von drei Seiten von Hügeln eingeschlossen ist, würde auch der Lärm gut abgeschirmt“, äußern sich die Fahrer. Das Gelände soll durch einen eingetragenen Verein oder einen festen Inhaber verwaltet, gesichert und organisiert werden. 

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