Motorradkampagne: 160 Verkehrsteilnehmer in Haltern zu schnell unterwegs

Die Polizei hat in Haltern Schwerpunktkontrollen mit Blick auf Motorrad-Unfälle durchgeführt. (Symbolbild)
Die Polizei hat in Haltern Schwerpunktkontrollen mit Blick auf Motorrad-Unfälle durchgeführt. (Symbolbild) © picture alliance / dpa
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Die Polizei hat am Freitag (9. September) in Haltern bei einer Schwerpunktkontrolle den Fokus auf Motorradfahrer gelegt. Das teilt sie in einer Pressemitteilung mit.

An der Hullerner Straße und der Dorstener Straße wurden gezielte Geschwindigkeitskontrollen bei Motorrad-, aber auch Autofahrern durchgeführt. Insgesamt waren 160 Fahrer zu schnell unterwegs, 17 Verstöße wurden als Ordnungswidrigkeiten eingestuft. Die beiden schnellsten Verkehrsteilnehmer waren mit 83 km/h statt erlaubter 50 km/h und 102 km/h statt erlaubter 70 km/h unterwegs.

Motorradfahrer überholten verbotenerweise

Der überwiegende Anteil der Verstöße wurde von Autofahrern begangen. Die Fahrer wurden durch die Beamtinnen und Beamten vor Ort auf die besonderen Gefahren in Bezug auf Motorradunfälle (zum Beispiel schlechte Sichtbarkeit und falsch eingeschätzte Geschwindigkeit von Kradfahrern) hingewiesen und sensibilisiert.

Außerdem wurden zwei Anzeigen gegen Motorradfahrer geschrieben, die verbotenerweise überholten. In drei Fällen mussten technische Mängel an Autos mit Anzeigen geahndet werden. Zwei Autofahrer wurden mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt. Bei zwei Motorrädern war die Betriebserlaubnis erloschen. Dafür wurden Verwarnungsgelder verhängt.

Die Kontrollen waren Teil einer Motorradkampagne, die die Polizei Recklinghausen seit Jahren durchführt. Das Ziel: Die Anzahl der verunglückten Motorradfahrer senken. Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Recklinghausen (Kreis Recklinghausen und Bottrop) verunglückten im Jahr 2021 91 Motorradfahrer und deren Beifahrer. Im Jahr davor waren es noch 125 Motorradfahrer.

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