Ein verlassenes Kinderheim in Tschernobyl nach der Reaktor-Katastrophe 1989 – eine Puppe blieb wie ein Denkmal zurück.
Ein verlassenes Kinderheim in Tschernobyl nach der Reaktor-Katastrophe 1989 - eine Puppe blieb wie ein Denkmal zurück. © Bücker
Reaktor-Katastrophe 1986

Nach dem Atom-Unglück in Tschernobyl brach in Haltern eine Hysterie aus

Am 26. April 1986 explodiert der Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Eine Fernseh-Serie widmet sich zum Jahrestag dieser Katastrophe, die erst Tage danach in Haltern durchsickerte.

Als sich im Atomkraftwerk von Tschernobyl der weltweit gefürchtete Super-Gau ereignete, war der Reaktor des Blocks 4 gerade einmal zwei Jahre in Betrieb. In der damaligen Sowjetunion wurde er als Musteranlage gepriesen – obwohl Fachleuten etliche Mängel durchaus bewusst waren. Der Fernsehsender ProSieben stellte 35 Jahre nach Tschernobyl an drei Abenden die Nuklearkatastrophe und ihre Folgen mit der prämierten Mini-Serie „Chernobyl“ in den Mittelpunkt seines Abendprogramms.

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Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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