Nach Tiefstand im September: So hat sich der Wasserpegel im Stausee entwickelt

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Ende September hatten die Halterner Stauseen ihren niedrigsten Wasserstand des Jahres. Wie hat sich der Pegel seitdem verändert? Gelsenwasser erklärt den Stand der Dinge.

Haltern

, 07.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bilder im Sommer waren zum Teil erschreckend: Die Pegelstände des Halterner Stausees und des Hullerner Sees waren dramatisch gesunken. Die Anleger des Fahrgastschiffes Möwe lagen komplett auf dem Trockenen.

Jetzt haben die Niederschläge der letzten Monate dafür gesorgt, dass sich die Lage entspannt: „Insgesamt haben wir in den drei Seen (Nordbecken und Südbecken des Halterner Stausees und Hullerner Stausee) zurzeit eine Füllmenge von 82 Prozent“, sagt Heidrun Becker, Pressesprecherin der Gelsenwasser AG.

Am 25. September hatte der Stausee mit insgesamt 16,9 Millionen Kubikmetern Füllmenge den niedrigsten Stand des Jahres. „Das war relativ spät, deshalb dauerte es auch, bis sich die Pegelstände langsam wieder erholten“, so Heidrun Becker.

Nordbecken ist zurzeit zu 71 Prozent gefüllt

Das Südbecken, aus dem das Halterner Wasserwerk das Wasser entnimmt, das zum Versickern und Auffüllen der Grundwasserstände benötigt wird, hält das Unternehmen immer zu knapp 100 Prozent gefüllt. Die Schwankungen sind deshalb nur im Nordbecken und im Hullerner Stausee zu sehen. Mit 12,9 Millionen Kubikmetern ist das Nordbecken zurzeit zu 71 Prozent gefüllt. Auch der Hullerner See hat sich inzwischen wieder gut gefüllt. „Wenn es weitere Niederschläge gibt, werden wir bald wieder den normalen Füllstand erreicht haben“, so Heidrun Becker. „Entscheidend ist, dass die volle Wassermenge vor dem Beginn des nächsten Sommers erreicht wird.“

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