Sophie Hoffmeier ist seit März dieses Jahres die neue Stadtsprecherin in Haltern. © Maximilian konrad
Öffentlichkeitsarbeit

Neue Halterner Stadtsprecherin: „Habe noch keinen Haken am Job gefunden“

Job, Stadt, Umfeld: Vieles ist neu für Sophie Hoffmeier. Seit März ist die 25-Jährige neue Sprecherin der Stadt Haltern. Ein Porträt über eine Leseratte mit einem speziellen Hobby.

Wer sich mit Sophie Hoffmeier unterhält, der merkt, dass sie sich in Haltern wohlfühlt. Sie sprüht vor Begeisterung für die Stadt und auch für den Job. „Ich habe noch keinen Haken an der neuen Stelle gefunden. Die Stadt ist von viel Grün umgeben, aber auch die Großstädte sind nicht weit“, sagt die neue Sprecherin der Stadt Haltern, die sich aktuell noch im Volontariat (in der Ausbildung, Anm. der Redaktion) befindet.

Sie ergänzt: „Im Job kann ich meine Ideen für die Präsenz in den Sozialen Netzwerken einbringen und umsetzen.“

Angelernt von Georg Bockey

Das Fazit der ersten knapp zwei Monate im neuen Job, in einer neuen Stadt und im ungewohnten beruflichen Umfeld hätte schlimmer ausfallen können. Seit Anfang März ist Hoffmeier im Dienst der Stadt Haltern, seit Anfang April wohnt sie in der Seestadt.

In ihrem ersten Monat wurde sie noch vom vorigen Pressesprecher Georg Bockey angelernt. Bockey ging anschließend vorzeitig in Altersteilzeit. Seitdem ist die 25-Jährige in der Pressestelle gleichzeitig als Volontärin und Stadtsprecherin im Einsatz.

Forschungen zu Freundschaft zwischen England und Deutschland

Gebürtig stammt sie aus dem Kreis Herford – genauer genommen aus Hiddenhausen, einer Kleinstadt mit knapp 20.000 Einwohnern. Schon während der Schulzeit entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben. „Als ich noch kleiner war, habe ich mir gerne kleine Geschichten ausgedacht“, sagte sie.

Später forschte sie im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten zum Thema Freundschaft zwischen England und Deutschland, da in Herford bis vor wenigen Jahren noch britische Soldaten stationiert waren. Kurz vor dem Abitur begann sie, für das Westfalen-Blatt zu arbeiten. Ihr Schwerpunkt lag auf der Kultur. Konzerte, Theater, Lesungen.

Auslandssemester in Norwegen

Zum Studium blieb sie in NRW – es ging nach Paderborn. Medienwissenschaften und deutschsprachige Literatur im Bachelor mit Marketing- und Management-Vertiefung im Master. Sie wollte sich bewusst breit aufstellen und wählte deshalb dieses Studium.

Ein Teil ihres Studiums verbachte Hoffmeier in Lillehammer, dem norwegischen Wintersportort. Fünf Monate dauerte das Auslandssemester. „Die Landschaft war super schön – große Seen und hohe Berge. Wir sind viel gewandert und ich konnte noch etwas an meinem Englisch feilen.“

Ihre Lieblingsbuchreihe ist die „Highland-Saga“

In der Zeit in Norwegen entdeckte sie zudem die Leidenschaft für einen besonderen Sport: Lacrosse. An der Ballsportart, deren Ursprung in Kanada liegt, fasziniert sie vor allem der Umgang mit dem Schläger und die Dynamik des Spiels. Während ihrer Zeit als Studentin spielte sie für ein Team in Bielefeld. Nun hofft sie – nach der Pandemie – eine Mannschaft in Bochum oder Münster zu finden.

Zu ihren weiteren Hobbys zählt vor allem das Lesen. Die Romanserie „Highland-Saga“ von Diana Gabaldon hat es ihr besonders angetan. Später wurde die Reihe unter den Namen „Outlander“ als Fernsehserie verfilmt. Auch Biografien liest sie gerne.

Nach dem Abschluss des Studiums kam die Stellenausschreibung der Stadt Haltern wie gerufen für die 25-Jährige. Und ihre Ziele im neuen Job? Auf jeden Fall möchte sie die Social-Media-Aktivitäten der Stadt voranbringen. Einen Instagram-Kanal hat sie bereits ins Leben gerufen. Sie denkt, dass es da noch viel Potenzial gibt. „Wir wollen damit auf die Bürger zugehen und sie mit Umfragen oder kleinen Rätseln aktiv mit einbeziehen.“

Über den Autor
Volontär
Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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Maximilian Konrad
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