Meinung

Noch eine Sperrung am Bahnhof Haltern – hoffentlich die letzte

Die Bahn sperrt noch einmal einen Zugang zum Fußgängertunnel am Bahnhof Haltern. Dann gehen die Umbauarbeiten allmählich ihrem Ende entgegen. Es hat auch lange genug gedauert.
Das Halterner Bahnhof wird bald barrierefrei sein. Die Aufzüge sind schon eingebaut. © Jürgen Wolter (Archiv)

Ab kommenden Montag sperrt die Deutsche Bahn den Zugang zum Fußgängertunnel an der Seite des Bahnhofsgebäudes in Haltern. Dort werden die endgültigen Beton-Treppenstufen eingebaut und die Treppe ist nicht passierbar. Pendler, die auf den Mittelbahnsteig wollen, müssen einen etwa 15-minütigen Fußmarsch über die Recklinghäuser Straße zum Ikenkamp einplanen. Das könnte eng werden, die eine oder andere knappe Verbindung vom Bus zur Bahn oder umgekehrt könnte dadurch nicht funktionieren.

Nach einer Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit kommt zu den zahlreichen Behinderungen, die Bahnreisende am Halterner Bahnhof in den letzten Jahren hinnehmen mussten, eine weitere hinzu. Häufig hielten Züge wegen der Umbauarbeiten in Haltern nicht, und dann kam die Behelfsbrücke, die vor allem in den Wintermonaten zum echten Ärgernis wurde. Allerdings stehen die Umbauarbeiten jetzt allmählich vor dem Abschluss.

In der Personenunterführung wird schon gefliest, man erkennt langsam, wie sich der Bahnhof in Zukunft präsentieren wird: deutlich aufgewertet. Und dann auch endlich barrierefrei: Die Aufzüge sind inzwischen installiert und sollen in den nächsten Monaten fertig werden. 20 Jahre hat es gedauert, bis die Halterner ihren umgestalteten und behindertengerechten Bahnhof endlich nutzen können. Jetzt wird’s auch Zeit.

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