Nur wenig Falschgeld taucht in Haltern auf

Kriminalität

„Falsche Fuffziger“ gibt es nicht nur im übertragenen Sinne. Auch als Falschgeld tauchen sie immer wieder auf. Im Kreisgebiet hat sich die Menge deutlich gesteigert. Haltern schwimmt gegen den Trend.

HALTERN

, 22.05.2015, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Halterner haben laut Statistik mehr Geld in der Tasche, aber was ist mit der lokalen Preisentwicklung?

Die Halterner haben laut Statistik mehr Geld in der Tasche, aber was ist mit der lokalen Preisentwicklung?

Kreisweit, so teilt die Pressestelle des Polizeipräsidiums mit, sei die Zahl des aufgetauchten Falschgeldes bis jetzt 2015 schon jetzt so hoch, wie im gesamten Vorjahr. In Haltern scheinen die Fälscher aber zurückhaltender zu sein.

„Im Verlauf der letzten zwölf Monate sind bei uns nur vier Scheine als Falschgeld aufgefallen, beziehungsweise abgegeben worden“, sagt Christoph Sebbel, Vorstandsmitglied der Volksbank Haltern. „Dabei handelt es sich um einen Hunderter, zwei Fünfziger und einen Zwanzig-Euro-Schein. Außerdem sind einige Zwei-Euro-Münzen aufgefallen, die auch gefälscht waren.“

„Blüten“ abgeben

Diesen Trend bestätigt auch Helmut Kanter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Haltern am See. „Bisher ist mir in diesem Jahr noch gar kein Fall von Falschgeld bekannt geworden“, sagt er. Die beiden Bankvorstände raten, ebenso wie die Polizei, auf die Sicherheitsmerkmale der Scheine zu achten: Das EZB-Kürzel ist als Relief spürbar, beim Kippen müssen wandernde Hologramme sichtbar werden.

Strafbar

Grundsätzlich gilt: Wer wissentlich versucht, einen falschen Schein wieder in Umlauf zu bringen, macht sich strafbar. Man sollte ihn entweder auf der Polizeiwache abgeben und dort, falls bekannt, Angaben über die Herkunft machen.

Auch die Banken leiten das Falschgeld an die Polizei weiter. Die Einzahlautomaten der Banken erkennen Falschgeld ebenfalls und ziehen es ein.

Lesen Sie jetzt