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Pater James geknebelt und gefesselt

Einbruch in Pfarrhaus St. Sixtus

Pater James Chalangady, Seelsorger in St. Sixtus Haltern, erlebte den schlimmsten Sonntag seines Lebens. Als er vom Mittagessen nach Hause kam, ertappte er Einbrecher. Die gingen daraufhin brutal zur Sache.

Haltern

von Elisabeth Schrief

, 05.02.2018 / Lesedauer: 2 min
Pater James geknebelt und gefesselt

Pater James Chanangady © Rüdiger

Pater James Chalangady wurde am 4. Februar Opfer eines brutalen Überfalls. Als der 50-jährige Seelsorger kurz nach 12.30 Uhr vom Mittagessen zurück ins Pfarrhaus St. Sixtus (Markt 11) kam, überraschte er eine Gruppe von Einbrechern. „Diese hat ihn angegriffen, geschlagen und dann gezwungen, einen Tresor zu öffnen“, schildert Pfarrer Michael Ostholthoff, der nebenan in der Zentralrendantur wohnt, die Ereignisse. Die Täter, nach ersten Ermittlungen der Polizei vier Männer und eine Frau, fesselten schließlich den Pater, knebelten ihn und schlossen ihn in den Heizungskeller ein. Als sein Mitbruder Pater Antony Areechalil einige Minuten später das Haus betrat, waren die Diebe bereits verschwunden.

Pater James machte sich durch Hilferufe bemerkbar. Die alarmierte Polizei und Feuerwehr befreiten den Seelsorger aus dem Keller und brachten ihn ins Krankenhaus.

Die beiden Patres aus Indien, die dem Karmeliterorden angehören, verstärken seit 2012 das Seelsorgeteam der Pfarrei St. Sixtus, im vergangenen Jahr erhielten sie die Erlaubnis, fünf Jahre länger in Haltern zu bleiben. Sie wohnen im Pfarrhaus hinter der Sixtus-Kirche. In Haltern fühlen sie sich ausgesprochen wohl und auch die Gemeindemitglieder schätzen sie sehr.

Laut Ermittlungen der Polizei stahlen die Täter Bargeld und eine Telefonkarte, aber keine sakralen Gegenstände. Es werden dringend Zeugen gesucht. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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