Polarforscher begeistert Halterner Schüler

Vortrag

Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad fühlt sich Dr. Benoit Sittler wohl. Der Biogeograf ist im Nordosten Grönlands tätig und untersucht den Lebensraum verschiedenster Lebewesen. Nun war er zu Besuch in der Alexander-Lebestein-Realschule. Vor allem die jüngeren Schüler hatten viel Spaß an dem Vortrag.

HALTERN

, 12.12.2016, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
anbei ein Veranstaltungshinweis über einen Vortrag des Polarforschers Dr. Benoit Sittler an der Realschule mit der Bitte um Veröffentlichung

anbei ein Veranstaltungshinweis über einen Vortrag des Polarforschers Dr. Benoit Sittler an der Realschule mit der Bitte um Veröffentlichung

Gespannt lauschten die Schüler den Worten des Biogeografen. „Auf den Spuren der Lemminge“ nannte er seinen Vortrag, berichtete aber auch über viele weitere Lebewesen, die Grönland ihr Zuhause nennen. Nach einer kurzen Einführung über die Verhältnisse vor Ort und die Schmelze des Packeises, stellte Sittler die verschiedensten Tiere vor. Moschusochsen, Schnee-Eulen, Eisbären, Schneehasen und Meeressäuger waren neben den Lemmingen Thema seines Vortrages. Vor allem die Schneehasen hatten es den Schülern angetan. Ein lang gezogenes „Ooh“ war zu hören, wenn wieder ein Hase auf der Leinwand abgebildet wurde.

Begeistert waren aber nicht nur die Schüler, vormittags ging es für die Fünf- und Sechstklässler in die Aula, am Mittag für die Biologiekurse der achten bis zehnten Klassen. Auch nicht-schulische Gäste nahmen an dem Vortrag teil. „Ich interessiere mich sehr für die Polarregion und hätte gerne noch mehr gehört“, berichtet der Halterner Klaus Otremba. Der Vortrag habe ihm sehr gefallen, obwohl er auf 40 Minuten begrenzt war. Die Jüngeren durften Benoit Sittler am Morgen indes für 60 Minuten zuhören. Und wollten noch viel mehr in Erfahrung bringen.

Große Begeisterung

Während die älteren Schüler nach dem Vortrag keine Fragen an Sittler stellten, schnellten bei den Fünft- und Sechstklässlern sofort ganz viele Arme in die Höhe.

Die Begeisterung an der Arbeit des Biogeografen nahm kein Ende. Benoit Sittler hatte echtes Moschusochsenhaar zum Vortrag mitgebracht. Jeder konnte dieses einmal anfassen. „Bei den jüngeren Schülern bildete sich direkt eine große Schlange, jeder wollte mal“, erklärte Sittler. Die älteren Schüler hatten daran kein großes Interesse. „Aber das ist nun mal so, das zeigt auch die Erfahrung von anderen Vorträgen, vor allem wenn die Mittagspause naht“, so der Biogeograf.

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