Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Polizei wurde mehrmals wegen Schlägerei und Bedrohung zum Festplatz gerufen

hzSchützenfest Haltern

Vier Tage marschierten die Halterner Schützen in der Innenstadt auf. Sie kamen in friedlicher Mission und doch musste die Polizei wegen Körperverletzungen mehrmals eingreifen.

Haltern

, 11.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Das Schützenfest der Halterner Gilde ist Geschichte. Am Tag danach, beim Besuch von Vorstand und Königspaar in den acht Kompanielokalen, war Zeit zur ersten Nachbetrachtung.

Präsident Axel Schmäing findet: „Es war ein super schönes Fest!“ Erstmals fand es an den Pfingsttagen statt. Trotz mancher Skepsis habe sich dieses Datum positiv ausgewirkt. „Die Beteiligung der Schützen war ausgesprochen gut und insgesamt haben viele Schützenfestbegeisterte entspannt mit uns gefeiert. Alle hatten frei.“

Polizeieinsätze unerfreulich

Natürlich habe auch das Wetter wunderbar mitgespielt. Nur auf den letzten Metern des viertägigen Festes überschüttete heftiger Regen die Feiernden: Nämlich genau zu dem Zeitpunkt, als sich der Zug von der letzten Schanze Richtung Festzelt in Bewegung setzte. Wirklich niemand kam trocken ins Zelt. Nicht einmal gut Beschirmte.

Axel Schmäing bedauerte bei seinem Resümee, dass es an drei Abenden zu Auseinandersetzungen am Festzelt gekommen war. Daran seien die Schützen allerdings unbeteiligt gewesen.

Messer gezückt

Das bestätigte Polizeisprecherin Ramona Hörst. So ging am Samstag kurz vor 3 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein, weil sich - so die Schilderungen - 50 bis 60 Personen am Lippspieker prügeln würden. „Die Meldung klang sehr dramatisch, deshalb sind wir mit mehreren Fahrzeugen zum Festplatz gefahren“, sagte Ramona Hörst gegenüber der Halterner Zeitung. Am Ende reduzierte sich das Geschehnis auf eine Bedrohung. Ein 21-jähriger Marler hatte ein Messer gezogen und damit einen 24-Jährigen aus Dortmund bedroht. Die Polizei schritt ein und schrieb eine Anzeige.

Am Sonntag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei wieder gerufen. Diesmal gab es eine Anzeige wegen Körperverletzung. Ein junger Mann hatte eine Bierflasche gegen das Schienbein einer Frau geworfen. Angezeigt wurden außerdem der Diebstahl eines unbeaufsichtigten Rucksacks und eines Fahrrades. Darüber hinaus musste die Polizei mehrere Platzverweise erteilen. Schlägereien, so Ramona Hörst, lösen sich meistens schnell auf, sobald die Polizei eintrifft.

Lesen Sie jetzt