Polizist verhängte nach Dienstschluss Knöllchen

Verkehrsberuhigte Zone

Ein kurioser Fall beschäftigt eine Halternerin. Sie kassierte im verkehrsberuhigten Bereich der Erikastraße in Lehmbraken ein Knöllchen wegen zu schnellen Fahrens. Ein Polizist stellte es aus, obwohl er zu dem Zeitpunkt gar nicht im Dienst war.

HALTERN

, 09.05.2014, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizist verhängte nach Dienstschluss Knöllchen

Renate Marzian fuhr angeblich in einem verkehrsberuhigten Bereich zu schnell.

Das Verwarngeld in Höhe von 15 Euro hat die Sythenerin bezahlt. Gleichwohl fragt sie sich, ob der Polizist sie überhaupt verwarnen durfte. 

Prinzipiell ist es tatsächlich so, dass ein Polizeibeamter zur Verhinderung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit auch in seiner Freizeit einschreiten darf. Das sagt Polizeipressesprecherin Ramona Hörst.

Und auch Fachanwalt für Verkehrsrecht Thomas Schwieren bestätigt, dass "die bloße Schätzung einer Geschwindigkeitsüberschreitung" grundsätzlich rechtlich zulässig sei, insbesondere durch einen in der Verkehrsüberwachung erfahrenen Polizisten.

 

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