Meinung

Probleme am Silbersee II: Weiter hart durchgreifen und mehr kontrollieren

Immer wieder sorgt der Silbersee II für negative Schlagzeilen. Aber immerhin wird jetzt wirklich hart durchgegriffen. Doch es liegt noch ein weiter Weg vor allen Beteiligten.
Ein Blick auf die verbotenen Bereiche am Silbersee II von oben. © www.blossey.eu

Lärm, Müll, Falschparker, Polizeieinsätze und jetzt noch ein Gerichtsurteil, das dafür sorgt, dass die Stadt Haltern auf Rettungskosten sitzen bleibt. Die Probleme am Silbersee II sind vielschichtig und betreffen viele Bereiche.

Dass diese mit gutem Zureden und Appellen an die Besucher nicht in den Griff zu bekommen sind, ist allen Beteiligten klar. Und damit wir uns nicht missverstehen: Wenn bis zu 12.000 Besucher an einem Wochenende zum Silbersee II pilgern, sind das nicht alles Falschparker oder Müllsünder.

Bisher hatte man jedoch den Eindruck, dass es häufig bei Lippenbekenntnissen blieb, wenn es um konkrete Maßnahmen ging. Oder man beließ es beim Schreiben von Knöllchen, wenn mal wieder Hunderte Autos im Parkverbot an der Münsterstraße standen.

Doch diese Zeiten scheinen nun wirklich vorbei zu sein: Die Stadt Haltern lässt Falschparker jetzt konsequent abschleppen. Verbotene Bereichen sollen besser als solche gekennzeichnet werden. Das sind erste wichtige und richtige Schritte. Doch der Weg ist noch lang. Es muss noch mehr kontrolliert werden, damit man Menschen aus den verbotenen Bereichen bekommt oder Müllsünder (es ist unglaublich, was man bei einem Spaziergang dort alles findet) auf frischer Tat ertappt.

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