Römermuseum empfängt Besucher mit neuem Foyer

Römermuseum

Das Römermuseum war zwei Monate wegen Umbauarbeiten geschlossen. Das Foyer wurde komplett neu gestaltet.

Haltern

, 19.12.2019, 10:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Römermuseum empfängt Besucher mit neuem Foyer

Renate Bröker, ehemalige Mitarbeiterin des Römermuseums, besichtigt den neuen Empfangsbereich, den ihr Dr. Josef Mühlenbrock und Yvonne Niemand zeigen. © Jürgen Wolter

Am 14. Januar soll, wenn alles nach Plan läuft, das Halterner Römermuseum wieder öffnen. Seit dem 1. November waren die Pforten geschlossen, weil das Foyer neu gestaltet und ein neuer Parkettboden verlegt wurde.

„Unsere Empfangstheke war nicht behindertengerecht“, nennt Dr. Josef Mühlenbrock, der Leiter des LWL-Römermuseums in Haltern, einen der Gründe für den Umbau. „Rollstuhlfahrer mussten vor der Theke immer zu den Mitarbeitern hochschauen.“ Außerdem sollten im Zuge des Umbaus einzelne Elemente des Parketts, die sich gelockert hatten, befestigt werden.

Parkett konnte nicht mehr ausgebessert werden

„Es stellte sich aber heraus, dass der Kleber unter dem Parkett eine neue Befestigung nicht mehr zuließ“, so Josef Mühlenbrock. Deshalb entschloss man sich, im Zuge des Thekenumbaus auch ein neues Parkett zu verlegen.

Das ist inzwischen geschehen: Im Foyer liegt jetzt ein helles Roteiche-Parkett in Stäbchenform. Es ersetzt das alte Hirnholzparkett. Auch die neue Theke ist bereits installiert: Sie besteht aus zwei halbrunden Elementen. Der Arbeitstisch im Empfangsbereich kann abgesenkt werden, so dass die dortige Mitarbeiterin auch Rollstuhlfahrern auf Augenhöhe begegnen kann.

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„Auf der zweiten Rundtheke haben wird die Möglichkeit, Informationsmaterial und Artikel rund ums Museum auszulegen“, so Josef Mühlenbrock. Dazu bieten auch die im Halbrund angeordneten Schränke hinter den Empfangstheken eine weitere Möglichkeit. Hinter dem Thekenbereich werden auf zwei Monitoren in Zukunft außerdem aktuelle Informationen rund ums Museum und zu Veranstaltungen zu sehen sein.

„Römer to go“

„Wir hatten vor dem Umbau überlegt, einen Notbetrieb mit einem Zugang über andere Räume einzurichten, uns dann aber dagegen entschieden“, erklärte Mühlenbrock weiter. Stattdessen gab es während der Schließung ein Programm unter dem Titel „Römer to go“: Die museumspädagogischen Mitarbeiter waren mit Kopien von Exponaten im gesamten Einzugsbereich des LWL unterwegs und unter anderem in Schulen zu Gast. „Die Resonanz hat uns selbst überrascht“, so der Leiter des Museums. „Viele Klassen wollen sich jetzt auch die Originalexponate im Museum anschauen. So konnten wir auch neue Interessenten gewinnen.“

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