Rotarier spenden über 20.000 Euro für Projekte in Haltern

hzRotary Club Haltern am See

Halterns Rotary Club hat mehr als 20.000 Euro für besondere Projekte gespendet. Präsident Gerd Koop sprach von einer „tollen Leistung“, bevor er seine Amtskette seinem Nachfolger übergab.

Haltern

, 03.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der vor 14 Jahren gegründete Rotary Club Haltern am See traf sich auf Abstand und doch in freundschaftlicher Nähe zur Ämterübergabe im Haus Teltrop. Gerd Koop reichte nach einem Jahr Amtszeit die rotarische Kette an Jörg Jäger weiter.

In seinem Rückblick ging Gerd Koop auf die besondere Situation durch Corona ein: „Ein rotarisches Jahr unter dem Motto ‚Der soziale Wandel‘ liegt hinter uns. Zur Amtsübergabe vor einem Jahr hat sich wohl keiner träumen lassen, dass wir mit der Corona-Krise mein Motto so intensiv erfahren und auch noch weiterhin erleben.“ Gemeinsam meisterten die Rotarier diese Herausforderungen, zum Beispiel durch Online-Meetings als Übergangslösung. Gleichzeitig hat der Club sein eigentliches Ziel, sich für die Gesellschaft zu engagieren, im Blick behalten.

Thilo Wichmann, Vorstand des Ernst-Lossa-Hauses (3.v.r.) und die Bewohner freuen sich über die Spende von 4000 Euro, die Dr. Bernhard Klocke, Dr. Wilhelm Bruegging, Dr. Heinz Schwickert und Dr. Jürgen Schlichting überreichten. Das Geld ist der Erlös des Neujahrsschwimmens, den Rotary Club und Lions Club gemeinsam organisieren.

Thilo Wichmann, Vorstand des Ernst-Lossa-Hauses (3.v.r.) und die Bewohner freuen sich über die Spende von 4000 Euro, die Dr. Bernhard Klocke, Dr. Wilhelm Bruegging, Dr. Heinz Schwickert und Dr. Jürgen Schlichting überreichten. Das Geld ist der Erlös des Neujahrsschwimmens, den Rotary Club und Lions Club gemeinsam organisieren. © Jürgen Wolter

Der Club hat im rotarischen Jahr von Gerd Koop mehr als 20.000 Euro für Halterner und internationale Projekte gespendet. Neben kleineren Projekten dienten die Gelder dem Kinder- und Jugendhospizdienst, der Anschaffung eines Defibrillators für die Turnhalle der Eichendorff-Schule, der DLRG und der Bürgerstiftung, der von Ralf Mertmann initiierten Corona-Hilfe sowie der Halterner Tafel. Der Erlös des Neujahrsschwimmens (4000 Euro) ging an das Ernst-Lossa-Haus. Auf internationaler Ebene wurden der Austauschschüler José Palma sowie das rotarische Projekt PolioPlus unterstützt. „Wir sind eine starke Gemeinschaft“, stellte Gerd Koop fest und bedankte für alle kleinen und großen Hilfestellungen während seines Amtsjahres. Und seiner Ehefrau Annemarie für aktive und verständnisvolle Begleitung.

Ein neues Jahresprogramm mit vielen Grenzgängern

Der neue Präsident Jörg Jäger sagte im Namen des Clubs Gerd Koop ein großes Dankeschön: „Du warst ein würdiger Präsident und hast uns überragend durch das Jahr geführt.“ Trotz zusätzlicher beruflicher Belastung durch die Pandemie habe er Zeit gefunden, Wege zu suchen, wie das rotarische Leben aufrecht erhalten werden konnte. Die Pandemie habe allen gezeigt, dass jeder im Leben Grenzen überschreiten müsse. Und damit war Jörg Jäger bei seinem Jahresthema: Grenzen überschreiten.

„Wir werden Menschen hören und kennen lernen, die in irgendeiner Form bei einer Grenzüberschreitung dabei waren“, kündigte er sein Programm für das nächste rotarische Jahr an. Er selbst steht als Beispiel für eine solche Grenzerfahrung: Die machte er beim New York-Marathon 2014.

Unterstützt wird Jörg Jäger während seiner Präsidentschaft von Anette Brachthäuser (Sekretärin) und Michael Strickling (Clubmeister) sowie von seiner Ehefrau Angela.

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