Sanierung der Flutlichtanlagen entlastet Halterns Sportvereine

Die Stadt rüstet alle Flutlichtanlagen auf den Halterner Sportplätzen auf LED um. Die Ausschreibungen sind auf dem Weg. Für die Vereine ist interessant, wer die Kosten trägt.
Die Stadt lässt die Flutlichtanlagen auf den Sportplätzen (hier ein Symbolbild) sanieren. Dazu gibt es Fördermittel mit der Verpflichtung, die Maßnahme bis zum 31. Oktober 2021 umzusetzen. © picture alliance/dpa/epa Pool

Hellere Beleuchtung bei geringerem Stromverbrauch, wartungsarm und langlebig – das sind Vorteile, wenn herkömmliche Lichtstrahler gegen eine LED-Beleuchtung ausgetauscht werden. Diese Vorteile will sich die Stadt zunutze machen. Sie rüstet sämtliche Flutlichtanlagen auf den Halterner Sportplätzen um.

Nach Auskunft von Heinz Korte (Fachbereichsleiter Schule/Sport) verursachen die jetzigen Anlagen hohe Energiekosten und einen hohen Wartungsaufwand. „Die Behebung der technischen Mängel und der Leuchtmittel ist sehr kostenintensiv. Teilweise müssen sich die Vereine oft längere Zeit im Trainings- und Spielbetrieb mit den schlechten Lichtverhältnissen zurechtfinden“, erläuterte Korte im Ausschuss Schule/Sport/Kultur.

Stadt erhält für Umrüstung Fördermittel aus Berlin

Seit Jahresbeginn 2020 befasst sich die Stadt mit einer Sanierung. Eine sechsstellige Summe, rund 400.000 Euro, kostet die Umrüstung, 25 Prozent können über Zuschüsse des Bundes kompensiert werden.

Die Politik wollte wissen, wer die Rechnung bezahlt. „Die Vereine werden an den Kosten nicht beteiligt“, versicherte Heinz Korte. Er betonte auch, dass sich mit der Sanierung der Flutlichtanlagen die Betriebskosten der Stadt, aber auch die Betriebskostenbeteiligung der Vereine enorm reduzieren. Für den Erwachsenenbereich müssen sich die Sportvereine an den Strom-, Wasser- und Gaskosten beteiligen; für den Jugend- und Schulsport bezahlt die Stadt die Energiekosten.

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