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Sexualstraftäter soll Raststätte in Haltern überfallen haben

Festnahme

Ein mutmaßlich rückfällig gewordener Sexualstraftäter ist am Montag in Dülmen festgenommen worden. Der Mann soll vor der Vergewaltigung die Halterner Autobahn-Raststätte überfallen haben.

Haltern

, 15.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Sexualstraftäter soll Raststätte in Haltern überfallen haben

Die Raststätte Hohe Mark ist überfallen worden. © Archiv

Polizeibeamte haben am Montag (13. Mai) in einem Hotel in Dülmen einen mutmaßlich rückfällig gewordenen Sexualstraftäter vorläufig festgenommen. In dem Hotel soll sich der 45-jährige gebürtige Recklinghäuser an einem 28-jährigen Recklinghäuser sexuell vergangen haben, wie die Polizei berichtet.

Der Geschädigte meldete sich am Mittag bei einem Angestellten des Hotels und bat um Hilfe durch die Polizei. Er gab an, im Hotelzimmer von dem 45-Jährigen sexuell missbraucht worden zu sein. Der Beschuldigte befand sich zu dem Zeitpunkt noch im Hotelzimmer. Als die Polizei eintraf, kletterte er aus dem Fenster und versuchte über ein Flachdach zu flüchten. Dort kam er aber nicht weit und ließ sich dann widerstandslos festnehmen, wie Polizeisprecherin Britta Venker mitteilt.

Der Beschuldigte war bis März in Haft

Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht der Beschuldigte weiterhin im Verdacht, in der Nacht zum Montag eine Raststätte an der A43 in Haltern überfallen zu haben. Das spätere Vergewaltigungsopfer sei bei dem nächtlichen Überfall „dabei, aber nicht an der Tat beteiligt“ gewesen, wie Venker sagt. Das habe der 28-Jährige bei der Polizei ausgesagt.

Die beiden Männer kannten sich vorher schon. In der ersten Meldung zum Raststätten-Überfall war die Rede davon, dass der Täter in einem wartenden Fahrzeug wegfuhr. Außerdem stimmt eine beschriebene Tätowierung überein. Im Anschluss mietete sich der Mann mit seinem späteren Opfer in dem Hotel in Dülmen ein. Dort kam es zu den Übergriffen. Der Beschuldigte war wegen Sexualdelikten bis zum März dieses Jahres in Haft.

Programm für rückfallgefährdete Sexualstraftäter

Nach seiner Entlassung wurde er im KURS-Programm (Konzept zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern) des Landes NRW betreut. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft für den Verdächtigen an.

„Von vornherein stand der Tatbestand einer Vergewaltigung im Raum“, berichtet Polizeisprecherin Britta Venker: „Dementsprechend gehen wir mit starken Kräften in den Einsatz, damit der Beschuldigte nicht fliehen kann.“ Wie viele Polizisten an der Festnahme beteiligt waren, konnte die Sprecherin am Morgen nicht mitteilen.

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