Silbersee-Situation: Es gibt keine Alternative zum harten Durchgreifen

Sommer, Sonne, Silbersee: In den vergangenen Jahren zog es viele Erholungssuchende an den Badestrand. Doch leider nicht immer legal - zum Ärger der Anwohner, Betreiber und Naturschützer.
Der Silbersee ist ein beliebtes Ausflugsziel. Leider gab es in den letzten Jahren im Umfeld zunehmend Probleme. © Ingrid Wielens (Archiv)

Der Silbersee II ist ein beliebtes Ausflugsziel, nicht nur für Halterner. Aus dem ganzen Ruhrgebiet und auch aus dem Münsterland kommen Menschen, die die schöne Natur genießen wollen. Die Kehrseite des Freizeitvergnügens: Ärger für die Anwohner. Sie leiden seit vielen Jahren besonders unter dem Verkehrsaufkommen an heißen Wochenenden, zugeparkten Straßen und Lärm. Hinzu kommen Müll und andere Hinterlassenschaften der Silbersee-Besucher, die die Bushaltestelle am Wellenbogen in Lehmbraken oder den Bahnhof in Sythen nutzen.

Das illegale Baden am Nordufer des Silbersees II sowie am Silbersee III und auch das Parken im Halteverbot an der Münsterstraße sind weitere Punkte, die jedes Jahr aufs neue für Ärger und auch gefährliche Situationen sorgen. Im vergangenen heißen Sommer hat die Stadt an einem Wochenende mehr als 18 Falschparker abgeschleppt.

Dass alle Beteiligten die Situation nun von Anfang an zusammen angehen wollen, ist ein gutes Zeichen. Auch wenn noch gar nicht ganz klar ist, wann wieder gebadet werden kann. Aber eine gemeinsame, harte Linie mit klaren Zuständigkeiten hilft, die Situation für Anwohner, aber auch für Besucher in den Griff zu bekommen. Leider haben Appelle und stichpunktartige Kontrollen in den vergangenen Jahren nicht den erwünschten Effekt gezeigt.

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