Sirenen-Alarm in Haltern: Polizei hat nach Brand mit Vernehmungen von Zeugen begonnen

hzFeuerwehreinsatz

Am Freitagabend wurden mit dem Sirenenalarm alle verfügbaren Feuerwehrkräfte zu einem Brand an die Lavesumer Straße gerufen. Nun vernimmt die Polizei mögliche Zeugen zu der Brandstiftung.

Haltern

, 11.11.2019, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist von Brandstiftung auszugehen, soviel ist klar. Als die Feuerwehr am Freitagabend gegen 22 Uhr plötzlich die Sirenen in Haltern heulen ließ, hatte zuvor ein Anrufer einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Lavesumer Straße gemeldet.

Am Einsatzort angekommen, waren die Flammen allerdings bereits erstickt. Im Treppenhaus hatte ein Bewohner einen brennenden Kinderschuh gelöscht. Die Feuerwehrleute mussten glücklicherweise nicht mehr eingreifen.

Täter kann theoretisch auch im betreffenden Haus wohnen

Die Suche nach dem Täter indes gestaltet sich schwierig. „Es ist unklar, wer den Schuh in Brand gesetzt hat“, berichtete Michael Franz, Sprecher der Kreispolizei in Recklinghausen, auf Anfrage. Ein Ermittlungsverfahren läuft.

Einen konkreten Tatverdächtigen gebe es derzeit noch nicht. Es sei auch nicht auszuschließen, dass die Person, die an dem Schuh zündelte, in dem betreffenden Haus wohne. Auch die Identität des Anrufers, der die Feuerwehr alarmierte, sei nicht geklärt, hieß es weiter.

Befragungen sollen Aufschluss geben

Zunächst wird die Polizei nun umfangreiche Befragungen durchführen.

Davon erhofft sie sich auch Hinweise auf die Absicht des Täters. Der Polizei-Sprecher dazu: „Es stellt sich natürlich die Frage, ob er das ganze Haus in Brand setzen und entsprechende Schäden herbeiführen wollte.“

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