Spenden sind an keine Erwartung geknüpft – das ist ehrenwert

Schulstart oder Schulwechsel stehen bevor, aber nicht alle Eltern können sich die damit verbundenen steigenden Ausgaben leisten. In Haltern wird unauffällig geholfen, das ist ehrenwert.
Wie 2020 (Foto) auch gab es in St. Sixtus wieder das „Schultornister-Projekt“. Bedürftige Familien konnten sich bei den Kitas melden und erhielten so eine Unterstützung zur Einschulung ihrer Kinder.
Wie 2020 (Foto) auch gab es in St. Sixtus wieder das "Schultornister-Projekt". Bedürftige Familien konnten sich bei den Kitas melden und erhielten so eine Unterstützung zur Einschulung ihrer Kinder. © privat

Alle Eltern wollen in der Regel das Beste für ihr Kind, dazu gehört auch ein guter Schulabschluss als Startrampe für eine chancenreiche Berufswahl. Dabei spielt auch immer Geld eine Rolle. Schulmaterialien werden teurer, nicht jede Familie kann sich Mehrausgaben leisten.

In ganz Deutschland aber besteht eine Ausstattungspflicht der Eltern: Sie müssen ihrem Kind eine Grundausstattung finanzieren. Über das Bildungs- und Teilhabepaket wird einkommensschwachen Familien geholfen. Doch öffentliche Zuwendungen reichen nur bis zu einem gewissen Maße.

Und da kommen in Haltern Organisationen wie der Leo Club, die Bürgerstiftung oder die Kirchengemeinde beispielsweise ins Spiel. Sie sammeln Spenden, besorgen Tornister, bringen benötigte Materialien in die Schulen… Das tun sie zwar teilweise mit Aufrufen in der Öffentlichkeit, aber der Rest geschieht im Verborgenen.

Hilfe ist an keine Erwartungen geknüpft

Niemand weiß, welche Familien eine Unterstützung erhalten und keine beschenkte Familie muss sich irgendwo bedanken. Es geht den Helfenden darum, dass die Spenden ankommen und dass sie den Empfängern helfen. Die Hilfe ist an keine Erwartung geknüpft. Das ist ehrenwert und bringt die Beschenkten nicht in Verlegenheit.

Spenden wie die für Schulmaterialien und überhaupt generell sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, auch wenn sie natürlich nicht die Gerechtigkeitsprobleme lösen. In Haltern zeigt sich erneut beispielhaft, wie solidarisch die Stadtgesellschaft ist.

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