St.-Sixtus-Hospital: Besuchsregelung führt zu Warteschlangen

Krankenhaus Haltern

Im Klinikverbund KKRN, zu dem auch das Halterner St.-Sixtus-Hospital gehört, gilt eine begrenzte Besuchsregelung. Diese führe immer wieder zu Warteschlangen an den Eingängen der KKRN-Häuser.

Haltern

14.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Sixtus-Hospital gilt weiter eine Besuchsregelung.

Im Sixtus-Hospital gilt weiter eine Besuchsregelung. © Ingrid Wielens

Seit Mitte Mai gilt in der KKRN GmbH die begrenzte Besuchsregelung „1-1-1-1“, der zufolge einmal täglich ein Patient von einem einzigen Besucher für eine Stunde besucht werden darf. Die Besuchszeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 15 und 20 Uhr. „Aufgrund des sehr hohen Besucherandrangs, der vor allem um 15 Uhr zu langen Warteschlangen an den Eingängen führt, möchte der Klinikverbund an die Bürger appellieren, die Besuche bei Patienten wenn möglich in den späten Nachmittag zu verlegen“, teilte das Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) mit.

Damit die Besucher das Krankenhaus überhaupt betreten dürfen, müssen sie im Vorfeld vom Patienten als Kontaktperson benannt worden sein. In begründeten Ausnahmefällen kann der Patient auch eine zweite Person benennen. Zusätzlich ist der Besucher dazu angehalten, vor seinem Besuch einen Fragebogen auszufüllen. Dieser ist ab sofort auf der Internet-Startseite des KKRN-Klinikverbundes unter www.kkrn.de hinterlegt und sollte bereits ausgefüllt mitgebracht werden, um Wartezeiten zu verkürzen.

Besucher sollen Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen

„Voraussetzung für den Besuch in unseren Krankenhäusern ist außerdem, dass der Besucher gesund ist und keine Symptome einer COVID-19-Infektion aufweist. Weiterhin ist es erforderlich, dass er durchgängig eine selbst mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung trägt, einen Abstand von 1,5 Metern einhält und auf die Händehygiene achtet“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer der KKRN GmbH.

Zudem appelliert das Krankenhaus weiterhin, auf unnötige Krankenhausbesuche zu verzichten. Das schließt vor allem Angehörige von denjenigen Patienten ein, die nur wenige Tage im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Besuchsverbot für Aufnahme- und Isolierstationen

Unabhängig davon gilt weiterhin das Besuchsverbot für Aufnahme- und Isolierstationen. Ausnahmen in Einzelfällen bedürfen einer Absprache mit dem ärztlichen Personal. Weitere Informationen im Internet unter www.kkrn.de sowie auf dem neuen Facebook- und Instagram-Kanal des Klinikverbundes.

Um Patienten, Mitarbeitende und Besucher vor einer Coronavirus-Infektion zu schützen und die Ausbreitung einzudämmen, werden seit Mitte April alle Patienten der KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH auf eine vorliegende COVID-19-Infektion getestet.

Wöchentlich werden 1000 Menschen getestet

In Zahlen heißt das, dass wöchentlich etwa 1000 Personen in der KKRN GmbH getestet werden. Zu den Krankenhäusern des Klinikverbundes gehören das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, das St. Sixtus-Hospital Haltern am See, das Marien-Hospital Marl und das Gertrudis-Hospital Westerholt.

„Trotz der nicht unerheblichen Anzahl an Tests wurde bisher bei lediglich zwei Patienten innerhalb der letzten zwei Wochen eine COVID-19-Infektion nachgewiesen“, so das KKRN, das auch weiterhin alle Patienten testen wird.

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