Stadt Haltern darf sich weiter „fußgänger- und fahrradfreundlich“ nennen

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in NRW ist kein Selbstläufer. Städte müssen ihr Engagement belegen. Haltern ist es erneut gelungen.

Haltern

28.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ende September wurde der neue Fahrradstellplatz an der Mühlenstraße offiziell eröffnet.

Ende September wurde der neue Fahrradstellplatz an der Mühlenstraße offiziell eröffnet. © Stadt Haltern

Die Stadt Haltern am See darf sich weiterhin „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ nennen. Denn sie erhielt jetzt diese positive Nachricht: „Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) hat gemeinsam mit dem Verkehrsministerium Düsseldorf den Verlängerungsantrag für eine Fortführung der Mitgliedschaft in der AGFS geprüft. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Mitgliedschaft der Stadt Haltern am See in der AGFS für weitere sieben Jahre verlängert wird.“

Hier ist die Seestadt seit 2006 Mitglied, wobei diese Mitgliedschaft stets auf sieben Jahre befristet ist. Nach der Verlängerung im Jahre 2013 erfolgte nun die weitere, die keineswegs selbstverständlich ist.

Anträge der Städte werden genau überprüft

Denn die AGFS sowie das Verkehrsministerium überprüfen die Anträge der Städte, die in ihren Verlängerungsanträgen darlegen müssen, welche Punkte sie im Laufe der letzten Zeit für Fußgänger und Radfahrer verbessert haben. Hier erinnert die Stadt daran, deutlich mehr Fahrradabstellplätze an der Strandallee geschaffen zu haben, ebenso an der Mühlenstraße.

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Oder auch an die neue Radfahrstrecke zwischen Lavesum und Reken über den früheren Truppenübungsplatz. Zu solchen Maßnahmen gehörten auch laufende Arbeiten wie das Absenken von Bordsteinen, um Rollstuhl- und Rollatornutzern mehr Sicherheit zu geben, teilt die Stadt Haltern weiter mit. Dazu passten auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen sowie die Beseitigung des Kopfsteinpflasters in der Mühlenstraße. Nicht zuletzt hätten auch der Alte Postweg in Hullern und der Bürgerradweg in Antrup zur Verbesserung der Infrastruktur beigetragen.

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