Streik: Am Donnerstag fahren die Busse der Vestischen wohl nicht

Öffentlicher Nahverkehr

Fahrschüler und weitere Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Haltern aufgepasst: Am Donnerstag bleiben die Busse der Vestischen wegen eines Warnstreiks wahrscheinlich in der Garage.

Haltern

, 06.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstag fahren keine Busse für die Schüler an Halterns Schulen.

Am Donnerstag fahren keine Busse für die Schüler an Halterns Schulen. © Daniel Sczekalla

Die Vestische ist gezwungen, ihre Busse erneut auf den Betriebshöfen in Herten und Bottrop stehen zu lassen. Darüber informiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung und erklärt dazu: „Die Gewerkschaften erhöhen im Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber und haben die Mitarbeiter im ÖPNV zu Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen aufgerufen.“

Aus diesem Grund wird für Donnerstag (8. Oktober) angekündigt, dass die Busse der Vestischen voraussichtlich nicht fahren werden, was natürlich auch Auswirkungen auf den Busverkehr in Haltern haben wird.

Linienverkehr nicht sicher zu gewährleisten

Da unter anderem auch die Leitstelle des Nahverkehrsunternehmens bestreikt werde, könne die Vestische keinen sicheren Linienverkehr gewährleisten und habe keine andere Möglichkeit, als den Betrieb für 24 Stunden stillzulegen, teilt die das Unternehmen mit.

Das gelte auch für Bedarfsverkehre wie Anrufsammeltaxis und Taxibusse. Mit sämtlichen Fahrten entfalle sowohl die Mobilitätsgarantie, als auch das Pünktlichkeitsversprechen. Die Kunden-Center der Vestischen bleiben ebenfalls geschlossen.

Ab Betriebsbeginn am Freitag (9. Oktober) sollen alle Busse wieder planmäßig fahren und die Kunden-Center ihren gewohnten Service anbieten.

Gegenstand des Tarifkonflikts mit bundesweit ungefähr 130 ÖPNV-Unternehmen sind neben den Tarifsteigerungen auch Forderungen zu den jetzigen Arbeitsbedingungen für rund 87.000 Beschäftigte.

Bürgerbus ist nicht vom Streik betroffen

Der Bürgerbus ist am Donnerstag nicht vom Streik der Vestischen Straßenbahnen betroffen. Das teilte Sprecher Hans Kirschbaum am Montagabend mit.

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