Umgestürzte Bäume durch Sturm: Halterner Feuerwehr rückte mehrfach aus

Sturmtief „Klaus“ beschäftigte die Halterner Feuerwehr am Donnerstag und am Freitagmorgen. Mehrfach stürzten Äste und Baumkronen auf Halterner Straßen.
Diesen Baum entwurzelte der Sturm an der Dorstener Straße. Er fiel zum Glück auf ein Feld, die Feuerwehr musste nicht einschreiten. © Jürgen Wolter

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern rüttelte Sturmtief „Klaus“ am Donnerstag auch in Haltern an Bäumen und Dächern. Vier Mal musste die Feuewehr ausrücken, um herabgestützte Äste und Baumkronen zu beseitigen.

„Insgesamt war es aber eher ruhig“, sagt Werner Schulte, Leiter der Halterner Feuerwache.

Der Sturm nahm nachmittags Fahrt auf, gegen 13.30 Uhr rückten die Halterner Feuerwehrleute zum ersten Mal zur Halterner Straße aus. Dort war eine Baumkrone auf die Fahrbahn gefallen, die beseitigt werden musste.

Kurz vor 15 Uhr lautete der Einsatzort Aalweg. Dort drohte ein Ast auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Feuerwehr sicherte die Verkehrssituation und entfernte den Ast, bevor er größeren Schaden anrichten konnte.

Großer Ast brach aus der Krone einer Buche

Gegen 17.30 Uhr musste die Halterner Wehr ein weiteres Mal ausrücken. „An der Rekener Straße war ein größerer Ast an einer Gabelung aus der Baumkrone einer Buche herausgebrochen“, so Werner Schulte. „Dieser wurde entfernt, anschließend haben wir den Baum einer genauen Prüfung unterzogen“.

Die Buche konnte allerdings stehen bleiben, da der Rest des Baumes nicht gefährdet war. Die Feuerwehr informierte den Straßenbaulastträger, in diesem Fall der Landesbetrieb Straßen.NRW, über den Vorfall.

An der Merfelder Straße drohte am Freitagmorgen ein weiterer Baum auf die Straße zu stürzen. Er wurde von der Feuerwehr zersägt und konnte abtransportiert werden.