A 43 bei Haltern nach schwerem Unfall wieder freigegeben

hzVollsperrung aufgehoben

Die Autobahn 43 bei Haltern ist am Donnerstag in Richtung Wuppertal zwei Stunden lang gesperrt worden. Grund war ein schwerer Unfall.

Haltern

, 29.08.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einer knapp zweistündigen Vollsperrung ist die Autobahn 43 in Fahrtrichtung Wuppertal am Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben worden. Gegen 12 Uhr war es auf dem Streckenabschnitt zwischen der Weseler Straße und dem Hennewiger Weg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Fahrer prallt mehrfach rechts und links in Leitplanken

Wie die Autobahnpolizei Münster erklärte, handelte es sich um einen sogenannten Alleinunfall. Ein 79-jähriger Mann aus Bad Schwartau in Schleswig-Holstein hatte kurz vor der Ausfahrt Haltern die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Kurz darauf prallte er mehrfach rechts und links gegen die Leitplanken und wurde dabei schwerstverletzt. Seine Beifahrerin, seine 74-jährige Frau, wurde ebenfalls verletzt. Die Frau war von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit worden. Das Ehepaar kam ins Sixtus-Hospital, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Haltern. Laut Autobahnpolizei sei ein medizinischer Notfall der Grund für den Unfall gewesen.

Um 13.45 Uhr wurde die Strecke nach Angaben der Autobahnpolizei wieder freigegeben. Zwischenzeitlich waren kilometerlange Staus auf der A 43 entstanden. Neben der Feuer- und Rettungswache Haltern war auch die Löscheinheit Lavesum im Einsatz. Ausgetretenes Öl musste abgestreut werden.

Laut der Freiwilligen Feuerwehr hatten die Autofahrer auf der A 43 nach dem Unfall sofort eine Rettungsgasse gebildet. Dadurch sei die Anfahrt für die Rettungskräfte „erheblich“ erleichtert worden.

So sieht die Verkehrslage aktuell in und um Haltern aus:

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