Meinung

Unfall-Kreuzung: Straßen.NRW muss die Situation sofort entschärfen

Maßnahmen zur Entschärfung des Unfallschwerpunkts „Kreuzung Münsterstraße/Sythener Straße“ sollten möglichst schnell umgesetzt werden. Doch Straßen.NRW reagiert nicht. Das ist gefährlich.
An der Kreuzung Münsterstraße/Sythener Straße wurden bisher keine Maßnahmen umgesetzt. © Benjamin Glöckner (A)

Am 12. Mai krachte es bisher zum letzten Mal auf der Kreuzung Münsterstraße/Sythener Straße. Es war der dritte Unfall innerhalb von kurzer Zeit.

Fast auf den Tag genau einen Monat später traf sich die Verkehrsunfallkommission, um Straßen.NRW einige Aufgaben mitzugeben, die kurzfristig umgesetzt werden sollten. So sollte der Landesbetrieb

  • bis Ende August Wartebereiche für den abbiegenden Verkehr markieren,
  • eine neue Ampelschaltung installieren, gegebenenfalls mit separaten Linksabbiegerampeln
  • und die aktuelle Ampelschaltung überprüfen sowie eventuelle Unregelmäßigkeiten bei den Ampelintervallen beseitigen.

Das war eine gute Nachricht. Wenn Gefahr für Leib und Leben besteht, geht es also schnell. So dachte unsere Redaktion jedenfalls. Doch was ist seitdem passiert? Nichts.

Straßen.NRW hat es zweieinhalb Monate nach dem Beschluss der Kommission nicht mal geschafft, die neuen Markierungen auf die Kreuzung zu bringen. Das ist völlig unverständlich. Und vor allem gefährlich! Klar, es passieren immer Unfälle. Doch wenn die Kommission definitiv einen Unfallschwerpunkt ausmacht und Maßnahmen zur Entschärfung der Situation beschließt, müssen diese auch von Straßen.NRW zügig umgesetzt werden.

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