Meinung

Unnötige Kritik am Festival: Hört auf zu meckern, wenn ihr nicht da wart!

Die Veranstalter sind zufrieden, die Polizei zieht eine positive Bilanz, für die Security war es „das beste Sunset Beach Festival“. Doch natürlich müssen die meckern, die gar nicht da waren.
Lautstark dröhnte die Musik über das Gelände am Halterner Seebad - bis in die Innenstadt. Das gehört eben dazu, meint unsere Autorin. © Kevin Kisker

Laute House- und Techno-Musik wummerte am Samstag lautstark über das Gelände am Halterner Seebad. Die Stimmung war ausgelassen, die Leute hatten Bock auf gute und vor allem laute Musik. Das gehört eben zu einem Festival dazu.

Ich habe als Reporterin beim Sunset Beach Festival berichtet. Um 17 Uhr startete der Einlass, wenige Minuten später stand ich vor der Strandbühne. Und wurde dann bis Mitternacht von den lauten Bässen beschallt. Als ich danach an der Redaktion aus dem Auto gestiegen bin, habe ich mich kurz erschrocken. Auch in der Innenstadt konnte ich die Musik vom Festivalgelände laut und deutlich hören.

Dabei hatte ich mit extremer Stille gerechnet, sobald ich mich vom Seebad entferne. Kurz darauf habe ich die Nachrichten gelesen, die an die Redaktion geschickt wurden. Und mich noch mehr erschrocken. Der Tenor: Das Festival ist zu laut und geht zu lange. Warum wird nicht früher der Saft abgestellt?

Zu laut? Genau richtig für ein Festival!

Das Sunset Beach Festival ist das einzige Musikfestival in dieser Größenordnung in Haltern. Laute Musik bis spät in die Nacht müsst ihr aushalten, liebe Halterner.

Rock am Ring, Hurricane, Wacken – große Festivals gehen über Tage in dieser Lautstärke. Da muss es doch drin sein, einen Tag im Jahr ein Auge zuzudrücken, die Fenster zu schließen und notfalls Ohropax in die Ohren zu stecken. Mit dem Gemecker macht ihr ein friedliches und stimmungsvolles Festival nur kaputt.

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