Nach Aufruf: Vokalensemble „Unique“ plant eigene Version des Haltern-Lieds

Heimatlied

Ein Bläserensemble hatte kürzlich das volkstümliche Lied „Haltern, meine Heimat“ in neuem Glanz erstrahlen lassen. Nun schließen sich weitere Musiker an und folgen damit unserem Aufruf.

Haltern

, 29.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bernd Bröker, Leiter der Halterner Stadtagentur, würde sich über weitere Versionen des Heimatliedes freuen.

Bernd Bröker, Leiter der Halterner Stadtagentur, würde sich über weitere Versionen des Heimatliedes freuen. © Benjamin Glöckner

Mit einem Video hatte die Halterner Stadtagentur vor einigen Wochen großes Interesse in den sozialen Netzwerken geweckt. Vor der beeindruckenden Kulisse des beleuchteten Alten Rathauses zeigten die Halterner Musiker Tobias Rudolf, Matthias Rudnik, Hans-Josef Böing (alle Trompete), Monika Alfs und Arno Boiar (beide Posaune) unter Leitung des Dirigenten Klaus Freyer ihr Können.

Das Bläserensemble hatte sich zusammengefunden, um das volkstümliche Lied „Haltern, meine Heimat“ in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Unsere Redaktion startete daraufhin einen Aufruf, um Nachahmer zu wecken – mit Erfolg.

Das Vokalensemble „Unique“ plant in Kürze eine Aufnahme zu erstellen. „Wir haben bereits geprobt und hoffen, dass unsere Version des Heimatliedes den Halterner Bürgerinnen und Bürger gefallen wird“, sagt Vorsitzende Andrea Upgang. Die Gruppe gründete sich im Januar 2010. Seitdem haben die insgesamt zehn Sängerinnen bei zahlreichen Auftritten in der Region ihr Talent und Können unter Beweis gestellt. Mit der Aufnahme des Haltern-Liedes wolle man nun ein „Zeichen für die schöne Heimatstadt setzen“.

Instrumentalversion von Bernhard Schäfers

Zwei weitere Zuschriften haben unsere Redaktion darüber hinaus erreicht. Leser Bernhard Schäfers hat am PC digital ein Midi-File erstellt und den Song anschließend als mp3-Datei umgewandelt. So ist eine Instrumentalversion, allerdings „ohne echte Instrumente“, entstanden. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Lied „Innsbruck, du wunderschöne Alpenstadt“ von Franz Winkler sei zu erkennen, meint Schäfers. „Vielleicht hat sich unser Lied irgendwann mal hieraus entwickelt. So ist es ja oft mit Cover-Versionen oder Volksliedern“, schreibt er.

„Ich kann zwar nicht mit einer anderen musikalischen Version des Haltern-Liedes dienen, dafür aber mit einer besonderen Textfassung“, schrieb uns außerdem Willi Husmann aus Lippramsdorf. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei der VHS Dülmen-Haltern-Havixbeck leitet er seit zehn Jahren den Kurs „Vertell- un Liëskring in Platt“. Das habe ihn vor dreieinhalb Jahren dazu veranlasst, die meisten der ihm auf Platt bekannten Lieder aufzuschreiben und in einem Liederheft für den Kurs festzuhalten.

Die ihm vorliegende Version des Halterner Heimatliedes hatte er seinerzeit in seine niederdeutsche (Platt) Muttersprache, das Lippramsdorfer Platt, übersetzt. So heißt es in der erste Strophe beispielsweise nun: „Haltern miene Heimat – in’e Nöchd van’e Hooge Mark; wi kennt se äs schöne Seestadt – un äs Naturschutzpark. We eenmaol hier an Huus is – de geiht van hier nich wegg, de fleit’t op Wien un Druuwen – glöwt mi, wat ick Ink sägg; de fleit’t op Wien un Druuwen – de geiht van hier nich wegg.“

Ein Stück Kulturgut unserer Stadt

Bernd Bröker, Leiter der Halterner Stadtagentur, freut sich über das Interesse der Halterner. „Dieses Lied ist schließlich auch ein Stück Kulturgut unserer Stadt und musikalisch ist unsere Seestadt ja durchaus facettenreich.“

Der Text zum Haltern-Lied

Der Text zum Haltern-Lied

In der Tat spielt Musik in der Seestadt eine große Rolle. Ob Spielmannszüge, Chöre, Bands vom Rockbüro oder Solokünstler – die Seestadt hat bekanntlich einiges zu bieten. Swing-Version, Kuschelvariante oder Rockcover? Wie könnte das bekannte Heimatlied noch gut klingen?

Alle Künstler, die ihr musikalisches Können präsentieren möchten, sind eingeladen, ihre ganz eigene Version des Halterner Heimatliedes aufzunehmen und bei uns einzureichen. Einfach die Noten und den Songtext schnappen und loslegen.

Aufnahmen, als Tondatei oder Video, können bis zum 15. September per E-Mail in unserer Redaktion (redaktion@halternerzeitung.de) oder in der Stadtagentur (stadtagentur@haltern.de) unter Angabe von Name und Telefonnummer eingereicht werden.
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt