Vorstandswechsel im Ernst-Lossa-Haus: Aufgaben werden künftig auf mehr Schultern verteilt

Ernst Lossa Haus

André Schröder verlässt nach sieben Jahren das Ernst-Lossa-Haus, wo er im Vorstand und als Einrichtungsleiter aktiv war. Sein Nachfolger im Vorstand wird die Einrichtung jedoch nicht leiten.

von Petra Herrmann

Haltern

, 11.12.2019, 14:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorstandswechsel im Ernst-Lossa-Haus: Aufgaben werden künftig auf mehr Schultern verteilt

Andre Schröder (l.) verlässt das Ernst-Lossa-Haus, Thilo Wichmann wird sein Nachfolger im Vorstand. © Petra Herrmann

Er sei die „eierlegende Wollmilchsau“ gewesen, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Müller in seiner Dankesrede für André Schröder. „Sie haben hier bei Null angefangen und alles hier mit aufgebaut.“ André Schröder war rund sieben Jahre im Vorstand und als Einrichtungsleiter des Ernst Lossa Hauses aktiv. Er wird sich ab 2020 neuen beruflichen Herausforderungen widmen. „Ich möchte es in den nächsten Jahren etwas ruhiger angehen lassen und habe mich bewusst dazu entschieden, freiberuflich Menschen zu beraten. Ich kehre zurück zu den Grundtugenden der Sozialarbeit“, erklärte André Schröder, der am Tag vor seiner Verabschiedung seinen sechzigsten Geburtstag gefeiert hatte.

Nachfolger freut sich auf Herausforderung

Sein Nachfolger Thilo Wichmann freut sich auf die neue berufliche Herausforderung: „Ich blicke mit viel Optimismus in die Zukunft und freue mich auf die Arbeit. Die Arbeit im Ernst-Lossa-Haus ist geprägt von kollegialem Miteinander, von viel Akzeptanz von Seiten der Halterner Bevölkerung und nicht zuletzt von einem guten Miteinander der Bewohner untereinander und der guten Beziehung zwischen Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern.“

André Schröder ist sich sicher, dass sein Nachfolger allen Anforderungen gewachsen ist: „Thilo ist ein kommunikativer Mensch. Und kommunikative Fähigkeiten sind das A und O unserer Arbeit.“

Einrichtungsleitung wechselt ebenfalls

Die Einrichtungsleitung wird ab 2020 in der Verantwortung von Ralf Kahla liegen, so dass die Aufgaben sich auf mehrere Schultern verteilen. Die Verabschiedung und Begrüßung findet im Rahmen der Adventsfeier statt. „Deshalb halten wir die Reden auch kurz, damit wir schnell zu Kaffee und Kuchen kommen können“, sagte Ulrich Müller und lachte. Zum Schluss versprach André Schröder: „Ich komme zum nächsten Sommerfest und freue mich jetzt schon auf die Bratwurst.“ Das wurde von den Bewohnern mit großem Applaus bedacht.

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