Waldbrandgefahr in Haltern steigt: „Gibt genug entzündliches Material“

Waldbrandgefahr

Kein Regen und steigende Temperaturen sorgen für eine immer größere Waldbrandgefahr. An Christi Himmelfahrt steigt die Gefahr eines Brandes in den Wäldern rund um Haltern erneut.

Haltern

, 20.05.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Wälder rund um Haltern sind derzeit ziemlich trocken, die Waldbrandgefahr steigt.

Die Wälder rund um Haltern sind derzeit ziemlich trocken, die Waldbrandgefahr steigt. © Kevin Kindel (Archiv)

Regen war in der letzten Zeit Mangelware und die Temperaturen steigen bereits wieder. Die Gefahr von Bränden in den Wäldern um Haltern nimmt schon seit mehreren Wochen wieder zu. Und sie steigt am Feiertag weiter an. Martin Frank von Wald und Holz NRW schlägt Alarm.

In seinem Waldbrandgefahrenindex (WBI) unterteilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Waldbrandgefahr in fünf Stufen: 1 bedeutet eine sehr geringe Gefahr, 2 eine geringe Gefahr, 3 eine mittlere Gefahr, 4 eine hohe Gefahr und 5 eine sehr hohe Gefahr. War die Region rund um Haltern zuletzt noch mit einer 2 eingestuft, zeigt der Index für den Vatertag eine 3 an.

„Wir warten immer auf Regen“

Aufgrund der letzten trockenen Wochen „ist es ja klar, dass die Waldbrandgefahr hoch ist“, sagt Martin Frank. „Wir warten immer auf Regen, aber es kommt nichts.“ Derzeit gebe es viele Bereiche in den Halterner Wäldern, in denen viel trockenes Material herumliegt. Einige Pflanzen seien aufgrund der Trockenheit noch gar nicht richtig grün geworden. Zudem gebe es auch viele trockene Äste auf dem Boden. „Es gibt da genug entzündliches Material.“

Feiertage wie Christi Himmelfahrt sind zudem besonders gefährlich, da sich dann mehr Menschen in der Natur aufhalten. Wichtig sei es nun, nicht im Wald zu grillen oder zu rauchen - „auch nicht eine E-Zigarette“, erklärt Martin Frank.

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